Museumsinsel & Bode-Museum: Die Wiege der Kunst an der Spree

Why is it significant?

Bleib genau hier auf der eisernen Monbijoubrücke stehen und blicke auf die abgerundete Sandsteinfassade des Bode-Museums, die sich wie der Bug eines prächtigen Ozeandampfers in die Fluten der Spree schiebt.

Key Facts

PlaceMuseumsinsel & Bode-Museum: Die Wiege der Kunst an der Spree
AddressAm Kupfergraben, 10117 Berlin
Geo Coordinates52.52180, 13.39460
Audio Duration~1 min
Part of WalkPreußens Glanz und Schatten: Museumsinsel, Bebelplatz und Hackesche Höfe
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Bleib genau hier auf der eisernen Monbijoubrücke stehen und blicke auf die abgerundete Sandsteinfassade des Bode-Museums, die sich wie der Bug eines prächtigen Ozeandampfers in die Fluten der Spree schiebt. Du stehst an der Nordspitze der Museumsinsel, einem der bedeutendsten Museumskomplexe der Menschheit und seit neunzehnhundertneunundneunzig UNESCO-Weltkulturerbe. Im neunzehnten Jahrhundert verwandelten preußische Könige diese einstige sumpfige Flussniederung in ein Heiligtum für Kunst und Wissenschaft. Im Bode-Museum, eröffnet im Jahr neunzehnhundertvier durch Wilhelm von Bode, sind byzantinische Ikonen und die weltberühmte Skulpturensammlung beheimatet. Wenige Schritte weiter im Neuen Museum wacht die dreitausenddreihundert Jahre alte Kalksteinbüste der Königin Nofretete aus dem alten Ägypten. Im März zweitausendsiebzehn ereignete sich hier einer der spektakulärsten Kunstdiebstähle der Geschichte: Einbrecher stiegen über die S-Bahn-Gleise durch ein Fenster ein und stahlen die einhundert Kilogramm schwere kanadische Goldmünze Big Maple Leaf im Wert von fast vier Millionen Euro, die sie auf einer Schubkarre abtransportierten. Folge dem Uferweg des Kupfergrabens in Richtung der majestätischen Kuppel des Berliner Doms.

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