Stephansdom: Der Steffl und die Bunte Ziegeldach-Pracht
Why is it significant?
Treten Sie auf das weite Pflaster des Stephansplatzes und blicken Sie hinauf zum majestätischen Südturm des Stephansdoms, den die Wiener liebevoll den Steffl nennen.
Key Facts
| Place | Stephansdom: Der Steffl und die Bunte Ziegeldach-Pracht |
|---|---|
| Address | Stephansplatz 3, 1010 Wien, Österreich |
| Geo Coordinates | 48.20850, 16.37380 |
| Audio Duration | ~1 min |
| Part of Walk | Kaiserliches Wien: Stephansdom, Graben und Spanische Hofreitschule |
| Generated | Generated |
Treten Sie auf das weite Pflaster des Stephansplatzes und blicken Sie hinauf zum majestätischen Südturm des Stephansdoms, den die Wiener liebevoll den Steffl nennen. Mit einhundertsechsunddreißig Metern Höhe ragt seine filigrane Sandsteinspitze in den Himmel, während auf dem steilen Dach zweihundertdreißigtausend bunt glasierte Ziegel den doppelköpfigen kaiserlichen Habsburgeradler formen. Die Ursprünge des Doms reichen bis ins Jahr elfhundertsiebenunddreißig zurück. Im gotischen Neubau unter Herzog Rudolf dem Vierten wurde der Dom zum spirituellen Zentrum des gesamten Habsburgerreiches. Im April neunzehnhundertfünfundvierzig setzte ein verheerender Brand den Dachstuhl in Flammen und ließ die gewaltige Pummerin-Glocke zerschellen, doch die Österreicher bauten ihren Dom in beispielloser Eintracht binnen weniger Jahre wieder auf. Schauen Sie links neben dem romanischen Riesentor auf das Steinmauerwerk: Dort sind zwei eiserne Stangen in die Wand eingelassen, die im Mittelalter als offizielle Tuch- und Leinenmaße für den Markt dienten. Schlendern Sie um den Dom herum zum eleganten Prachtboulevard des Grabens.