Der Graben & Die Pestsäule: Barocker Prunk und gelobte Dankbarkeit
Why is it significant?
Flanieren Sie über die marmornen Platten der eleganten Fußgängerzone des Grabens und halten Sie vor der pyramidenartigen Marmorwolke der Wiener Pestsäule inne.
Key Facts
| Place | Der Graben & Die Pestsäule: Barocker Prunk und gelobte Dankbarkeit |
|---|---|
| Address | Graben 28, 1010 Wien, Austria |
| Geo Coordinates | 48.20870, 16.36970 |
| Part of Walk | Wiener Melange: Kaffeehauskultur, Sezession und Ringstraßen-Eleganz |
| Generated | Generated |
Flanieren Sie über die marmornen Platten der eleganten Fußgängerzone des Grabens und halten Sie vor der pyramidenartigen Marmorwolke der Wiener Pestsäule inne. Aus vergoldetem Kupfer und hellem Untersberger Kalkstein quillt eine Kaskade aus Wolken, Engeln und Putten empor, über denen die Heilige Dreifaltigkeit im Sonnenstrahlenkranz thront.
Der Graben folgt exakt dem Verlauf des antiken Verteidigungsgrabens des römischen Legionslagers Vindobona. Als im Schreckensjahr sechzehnhundertneunundsiebzig die Beulenpest über hunderttausend Wiener dahinraffte, gelobte Kaiser Leopold der Erste auf den Knien die Errichtung eines Monuments, wenn die Stadt von der Seuche befreit würde.
Schauen Sie auf den Sockel der Säule: Dort kniet Kaiser Leopold im kaiserlichen Krönungsornat, der seine Krone demütig ablegt und zu Gott fleht, während zu seinen Füßen eine furchterregende Pesthexe von Engeln in die Tiefen der Hölle gestürzt wird.
Treten Sie ein paar Schritte zur Seite in die verblüffend prächtige Barockkirche Sankt Peter.