Mirabellgarten, Neustadt und Müllner Bräu: Fürstliche Lustgärten und Salzachkultur

Vom Marmorsaal über den Zwergerlgarten und Mozarts Wohnhaus zum historischen Augustiner Bräu in Mülln

Salzburg · 12 stops · 37 min audio · Generated

  1. 1. Schloss Mirabell und Marmorsaal

    Mirabellplatz 4, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie durch das schmiedeeiserne Portal in den Ehrenhof von Schloss Mirabell und blicken Sie hinauf zu den eleganten Fassaden dieses barocken Meisterwerks. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ das Lustschloss im Jahr 1606 für seine Geliebte Salome Alt errichten, mit der er fünfzehn Kinder zeugte. Ursprünglich Schloss Altenau genannt, sollte es der Fürstenfamilie als privater Rückzugsort fernab der strengen Hofetikette der Residenz dienen.

    Schreiten Sie die prachtvolle Engelsstiege von Georg Raphael Donner hinauf, die mit anmutigen Putten aus weißem Untersberger Marmor geschmückt ist. Die verspielten Engel balancieren auf den kunstvoll geschwungenen Balustraden und führen Sie direkt in den legendären Marmorsaal im ersten Obergeschoss. Dieser Raum überstand als einer der wenigen Teile des Schlosses den verheerenden Stadtbrand des Jahres 1818 nahezu unversehrt.

    Im Marmorsaal musizierte schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart mit seiner Schwester Nannerl vor der fürstlichen Hofgesellschaft. Vater Leopold Mozart überwachte die virtuosen Darbietungen streng, während die Fürsterzbischöfe und adeligen Gäste der Musik lauschten. Heute gilt dieser mit vergoldetem Stuck und polychromem Marmor verzierte Saal als einer der weltweit begehrtesten und romantischsten Trauungsorte für Paare aus allen Kontinenten. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde.

    Nach dem Brand von 1818 gestaltete der kaiserliche Hofarchitekt Peter de Nobile das Schloss im schlichteren klassizistischen Stil um. Heute dient das Gebäude als offizieller Amtssitz des Salzburger Bürgermeisters und beherbergt Teile der städtischen Verwaltung. Doch der fürstliche Geist und die barocke Eleganz sind in jedem Raum weiterhin spürbar geblieben. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Treten Sie nun hinaus in den weltberühmten Mirabellgarten und spazieren Sie zur großen Brunnenanlage mit dem aufsteigenden Pegasusbrunnen.

  2. 2. Mirabellgarten und Pegasusbrunnen

    Mirabellgarten, 5020 Salzburg, Austria

    Stellen Sie sich an den Rand des großen Brunnenbeckens und bewundern Sie das geflügelte Fabelross Pegasus, das sich dynamisch über das plätschernde Wasser emporschwingt. Die meisterhafte Bronzeskulptur wurde 1661 vom Innsbrucker Erzgießer Kaspar Gras vollendet und stand ursprünglich auf dem Kapitelplatz. Von diesem exakt vermessenen Standpunkt aus eröffnet sich Ihnen die wohl berühmteste Postkartenansicht Salzburgs: Das Gartenparterre rahmt den Dom und die thronende Festung Hohensalzburg vollkommen ein.

    Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun beauftragte um 1690 den genialen Barockarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach mit der Neugestaltung des Gartens. Exakte geometrische Blumenbeete, ornamentale Buchsbaumhecken und antike Statuen wurden harmonisch aufeinander abgestimmt. Die vier großen Skulpturengruppen rund um den Brunnen stammen von Ottavio Mosto aus dem Jahr 1690 und versinnbildlichen die vier klassischen Elemente: Feuer, Luft, Erde und Wasser.

    Generationen von Besuchern erinnern sich an diesen Ort aus dem oscarprämierten Hollywood-Klassiker Meine Lieder, meine Träume aus dem Jahr 1965. Rund um den Pegasusbrunnen tanzten Julie Andrews und die Kinderdarsteller bei der weltbekannten Do-Re-Mi-Szene ausgelassen im Kreis. Doch schon Kaiser Franz Joseph der Erste öffnete diesen königlichen Garten im Jahr 1854 für die breite Öffentlichkeit, damit alle Bürger die Blumenpracht genießen konnten. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde.

    Jedes Jahr werden in den Beeten rund einhunderttausend farbenprächtige Frühjahrs- und Sommerblumen nach historischen Mustern neu angepflanzt. Die Verbindung von strenger französischer Gartenkunst und majestätischer alpiner Bergkulisse macht den Mirabellgarten zu einem weltweit einzigartigen Ensemble. Hier verschmelzen kühne Natur und fürstliche Kunstfertigkeit zu einem vollendeten barocken Gesamtkunstwerk. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Wenden Sie sich nach Westen und steigen Sie die kleine Steintreppe hinauf zum historischen Zwergerlgarten auf der befestigten Wasserbastei.

  3. 3. Zwergerlgarten und Heckentheater

    Mirabellgarten Bastionsgarten, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie auf die befestigte Bastion des Zwergerlgartens und blicken Sie in die verschmitzten Gesichter der grotesken Marmorskulpturen. Fürsterzbischof Franz Anton von Harrach ließ um das Jahr 1715 insgesamt achtundzwanzig dieser skurrilen Zwerge aus weißem Untersberger Marmor aufstellen. Sie stellen historische Hofzwerge, Handwerker und Allegorien der zwölf Monate dar und bildeten ein beliebtes Gesprächsthema der fürstlichen Hofgesellschaft.

    Im neunzehnten Jahrhundert empfand Kronprinz Ludwig von Bayern die bizarren Zwerge als unschicklich und ließ sie kurzerhand versteigern. Jahrelang waren die Statuen in privaten Gärten in ganz Mitteleuropa verstreut, bevor der Salzburger Stadtverein sie ab 1919 mühsam wieder aufspürte und zurückkaufte. Heute stehen siebzehn der ursprünglichen Zwergenfiguren wieder stolz an ihrem historischen Platz auf der Bastionsmauer.

    Direkt neben dem Zwergerlgarten verbirgt sich das älteste erhaltene Heckentheater des deutschsprachigen Raumes, das zwischen 1704 und 1718 angelegt wurde. Aus dicht gewachsenen Hainbuchenhecken wurden kunstvolle Kulissen, Bühnengassen und Souffleurkästen exakt herausgeschnitten. Hier veranstalteten die Fürsterzbischöfe rauschende Theaterfeste, Ballette und Pantomimen vor geladenen adeligen Gästen aus ganz Europa. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Die Akustik in diesem natürlichen Freilufttheater ist dank der dichten Laubwände erstaunlich klar und brillant. Bis heute finden hier in den lauen Sommermonaten Freiluftkonzerte und kleine Theateraufführungen im Rahmen der Salzburger Festspiele statt. Es ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Natur und Gartenbaukunst im Barock als lebendige Theaterarchitektur inszeniert wurden. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Verlassen Sie die Bastion nach Osten und spazieren Sie durch das Tor an der Schwarzstraße zum Hauptgebäude des Mozarteums.

  4. 4. Mozarteum und Marionettentheater

    Schwarzstraße 26, 5020 Salzburg, Austria

    Betrachten Sie die eindrucksvolle Jugendstilfassade der Stiftung Mozarteum an der Schwarzstraße, die zwischen 1910 und 1914 nach Entwürfen des Münchner Architekten Richard Berndl errichtet wurde. Das Mozarteum ist weltweit eine der renommiertesten Musikuniversitäten und zugleich internationaler Hüter des musikalischen Erbes von Wolfgang Amadeus Mozart. Direkt daneben residiert das weltberühmte Salzburger Marionettentheater in einem noblen ehemaligen Hotelgebäude.

    Der Große Saal des Mozarteums besitzt eine der reinsten und vollkommensten Akustiken für Kammermusik und Orchesterwerke weltweit. Mit seiner prachtvollen Propter-Homines-Orgel und den eleganten Holztäfelungen ist er alljährlich im Januar das Herzstück der hochkarätigen Mozartwoche. Musiker von Weltruf schwärmen von dem warmen, seidigen Klang, der jeden einzelnen Ton im Raum schweben lässt.

    Gleich nebenan erwecken die Puppenspieler des Marionettentheaters seit 1913 geschnitzte Lindenholzpuppen an haardünnen Fäden zu magischem Leben. Gegründet von dem Bildhauer Anton Aicher, führt das Ensemble Opern wie Die Zauberflöte und Don Giovanni mit meisterhafter Präzision auf. Die Figuren bewegen Arme, Augenlider und Kostüme so täuschend echt, dass die UNESCO diese Puppenspieltradition 2016 zum Immateriellen Kulturerbe ernannte. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Hinter den Kulissen bewahrt die Internationale Stiftung Mozarteum über fünfzig Prozent aller erhaltenen Originalbriefe der Mozart-Familie auf. Wissenschaftler aus der ganzen Welt pilgern in die Bibliotheken, um in den originalen handschriftlichen Notenpartituren zu forschen. Es ist der lebendige Puls der Salzburger Musiktradition, der hier seit über einem Jahrhundert ununterbrochen schlägt. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Biegen Sie nach links ab und überqueren Sie den Makartplatz zur geschwungenen Fassade der barocken Dreifaltigkeitskirche.

  5. 5. Dreifaltigkeitskirche am Makartplatz

    Makartplatz 1, 5020 Salzburg, Austria

    Richten Sie Ihren Blick auf die elegant nach innen geschwungene Zweiturmfassade der Dreifaltigkeitskirche, die das östliche Ende des Makartplatzes beherrscht. Erbaut zwischen 1694 und 1702 unter Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun, war dies das erste Sakralbauwerk, das der geniale Barockmeister Johann Bernhard Fischer von Erlach in Salzburg vollendete. Er ließ sich dabei von den römischen Meisterwerken von Gian Lorenzo Bernini und Francesco Borromini inspirieren.

    Treten Sie durch das Eingangsportal in den ovalen Zentralraum und blicken Sie nach oben in die majestätische Kuppel. Das monumentale Kuppelfresko stammt von dem berühmten Barockmaler Johann Michael Rottmayr und zeigt die Krönung Mariens durch die Heilige Dreifaltigkeit. Die illusionistische Maltechnik erzeugt das Gefühl, als öffne sich das Steingewölbe direkt in den strahlend blauen Himmel mit Chören jubelnder Engel.

    Die Kirche war Teil eines weitläufigen Priesterseminars, das Fürsterzbischof Thun zur Hebung der Bildung und Frömmigkeit der Geistlichen stiftete. Auch das steinerne Herz des Kirchenstifters wurde nach seinem Tod im Jahr 1709 nach eigenem Wunsch in der Gruft vor dem Hochaltar beigesetzt. Bis heute verströmt der harmonische Innenraum eine tiefe spirituelle Ruhe abseits des städtischen Trubels. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Bemerkenswert ist das kunstvolle schmiedeeiserne Abschlussgitter unter der Empore, das Meisterwerke der Salzburger Schlosserkunst darstellt. Trotz zahlreicher Umbauten in der Umgebung blieb die barocke Bausubstanz der Dreifaltigkeitskirche vollkommen unverändert. Sie gilt unter Architekturhistorikern als Initialzündung für den triumphalen Siegeszug des österreichischen Hochbarock. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Überqueren Sie nun den Makartplatz zur gegenüberliegenden Häuserzeile mit Mozarts Wohnhaus, dem ehemaligen Tanzmeisterhaus.

  6. 6. Mozarts Wohnhaus im Tanzmeisterhaus

    Makartplatz 8, 5020 Salzburg, Austria

    Blicken Sie auf das weitläufige dreistöckige Gebäude am Makartplatz Nummer acht, das als Tanzmeisterhaus in die Musikgeschichte einging. Im Herbst 1773 wurde die alte Wohnung in der Getreidegasse für die herangewachsenen Kinder schlichtweg zu eng. Die Familie Mozart mietete im ersten Stockwerk eine großzügige Acht-Zimmer-Wohnung an, in der Wolfgang Amadeus bis zu seiner endgültigen Übersiedlung nach Wien im Jahr 1781 lebte und komponierte.

    Das Haus verdankt seinen Namen dem fürsterzbischöflichen Hoftanzmeister Franz Gottlieb Spöckner, der hier Tanzunterricht für den adeligen Hofnachwuchs gab. Im großen Tanzmeistersaal veranstaltete Familie Mozart legendäre Hauskonzerte, bei denen Freunde und Musiker neue Sinfonien und Divertimenti ausprobierten. Hier entstanden unzählige Meisterwerke, darunter Violinkonzerte, Klaviersonaten und die weltberühmte Motette Exsultate, jubilate.

    Im Zweiten Weltkrieg zerstörte ein Fliegerbombenangriff am sechzehnten Oktober 1944 zwei Drittel des geschichtsträchtigen Hauses. Jahrzehntelang stand an dieser Stelle eine profane Büro- und Tankstellenbebauung, ehe die Internationale Stiftung Mozarteum das Areal erwarb. Durch weltweite Spenden konnte das Wohnhaus originalgetreu nach historischen Bauplänen rekonstruiert und 1996 feierlich als Museum wiedereröffnet werden. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Im heutigen Museum können Sie Mozarts originales Pianoforte von Anton Walter bewundern, auf dem er in Wien seine späten Klavierkonzerte spielte. Auch das berühmte Familienporträt von Johann Nepomuk della Croce, das die Geschwister Wolfgang und Nannerl am Tasteninstrument zeigt, hängt hier im Original. Es vermittelt einen tief berührenden, intimen Einblick in den Alltag einer der musikalischsten Familien aller Zeiten. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Spazieren Sie nun nach Süden durch das Theatergässchen hinunter zum Marko-Feingold-Steg über die Salzach.

  7. 7. Marko-Feingold-Steg und Salzachüberquerung

    Marko-Feingold-Steg, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie auf die schwingende Fußgängerbrücke des Marko-Feingold-Stegs und lauschen Sie dem Rauschen der grünlich schimmernden Salzach. Diese geschwungene Stahlkonstruktion wurde im Jahr 2001 als Makartsteg fertiggestellt und verbindet die Neustadt direkt mit der historischen Altstadt. An den zarten Drahtseilnetzen des Brückengeländers glitzern tausende bunte Vorhängeschlösser, die verliebte Paare als ewiges Treuegelöbnis angebracht haben.

    Im Jahr 2020 beschloss die Stadt Salzburg, die Brücke zu Ehren von Marko Feingold umzubenennen, der im Alter von einhundertsechs Jahren verstarb. Feingold überlebte vier nationalsozialistische Konzentrationslager, darunter Auschwitz und Dachau, und wurde nach 1945 zum unermüdlichen Mahner und langjährigen Präsidenten der Salzburger Kultusgemeinde. Die Brücke ehrt sein außergewöhnliches Lebenswerk der Versöhnung und Aufklärung.

    Von der Brückenmitte aus eröffnet sich ein grandioser Rundblick auf die Festung Hohensalzburg und die spitzen Türme der Franziskanerkirche und des Doms. Die Salzach, die ihren Namen den reichen Salzvorkommen des Salzburger Landes verdankt, war jahrhundertelang die Lebensader für den Warentransport per Holzschiff. Auf flachen Salzzillen wurde das weiße Gold donauabwärts bis nach Passau und Wien verschifft. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Wegen des enormen Gewichts der unzähligen Liebesschlösser müssen die Brückennetze regelmäßig überprüft und entlastet werden, um die Tragkraft der Brücke nicht zu gefährden. Doch die romantische Tradition ist längst zu einem festen Wahrzeichen der modernen Mozartstadt geworden. Jung und Alt verweilen hier gern, um die Abendsonne über den Alpen spiegeln zu sehen. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Biegen Sie am rechten Ufer nach rechts ab und folgen Sie der Uferpromenade entlang des Franz-Josefs-Kais stromabwärts.

  8. 8. Franz-Josefs-Kai und Salzachauen

    Franz-Josefs-Kai, 5020 Salzburg, Austria

    Spazieren Sie entlang der schattigen Platanenallee des Franz-Josefs-Kais und genießen Sie die kühle Brise über dem Alpenfluss. Dieser Kai wurde in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts angelegt, als die Salzach durch gewaltige Ufermauern begradigt und gezähmt wurde. Zuvor bedrohten regelmäßige Frühjahrshochwasser bei der alpinen Schneeschmelze immer wieder die tiefer gelegenen Vorstädte und Handelslager.

    Blicken Sie über das Wasser hinüber zum gegenüberliegenden Ufer, wo die senkrechte Nagelfluhwand des Mönchsbergs wie eine uneinnehmbare Riesenmauer emporragt. Die Wohnhäuser der Gstättengasse wurden unmittelbar an das nackte Felsgestein gebaut und scheinen mit dem Berg zu verschmelzen. An den Felsvorsprüngen nisten regelmäßig Dohlen, Mauersegler und Wanderfalken, die im alpinen Wind ihre Kreise ziehen.

    Die Regulierung der Salzach zwischen 1860 und 1880 ermöglichte erst den Bau moderner Prachtstraßen und eleganter Villenviertel in der Neustadt. Die Uferpromenaden wurden nach Kaiser Franz Joseph dem Ersten und Kaiserin Elisabeth benannt, die Salzburg mehrfach besuchten und dessen landschaftlichen Reiz rühmten. Hier trafen sich im Fin de Siècle Dichter, Maler und Musiker zum sonntäglichen Gedankenaustausch. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Heute ist der Kai eine der beliebtesten Lauf- und Flaniermeilen der Einheimischen. Breite Uferwiesen laden bei sommerlichen Temperaturen zum Verweilen ein, während flache Kieselbänke einen direkten Zugang zum frischen Gebirgswasser bieten. Es ist ein harmonischer Naturraum mitten im dichten städtischen Gefüge der Weltkulturerbestadt. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Setzen Sie Ihren Weg am Kai fort, bis Sie den Müllner Steg erreichen, der hinüber zum historischen Vorort Mülln führt.

  9. 9. Müllner Steg und Altstadtpanorama

    Müllner Steg, 5020 Salzburg, Austria

    Betreten Sie die breiten Holzbohlen des Müllner Stegs und halten Sie in der Mitte der Brücke für einen Moment inne. Von hier aus blicken Sie flussaufwärts genau in das Herz der Salzburger Altstadt. Das Panorama vereint die barocke Kuppel der Kollegienkirche, den wuchtigen Dom und die stolze Festung Hohensalzburg zu einer majestätischen Silhouette vor den schroffen Zacken des Untersbergs.

    Der ursprüngliche Müllner Steg wurde bereits 1878 als eiserne Gitterbrücke errichtet, um den wachsenden Vorort Mülln mit dem neuen Stadtteil Elisabeth-Vorstadt zu verbinden. Im Laufe der Jahrzehnte mehrfach erneuert, erhielt die Brücke 1956 ihre heutige funktionale Gestalt mit breiten Fußwegen und Aussichtsplattformen. Sie ist ein unverzichtbarer Weg für Studenten und Pendler, die täglich zwischen den Universitätsstandorten pendeln.

    Hier am Flussbogen bildeten sich über Jahrhunderte tückische Strudel und Sandbänke, die von den Zillenschiffern äußerste Wachsamkeit verlangten. Die Schiffer führten hölzerne Stangen und Seile mit sich, um ihre mit Salzblöcken und Bierfässern beladenen Kähne sicher durch die Engstelle zu manövrieren. Manch gekentertes Boot erzählte von der unbändigen Wucht des Wassers bei Unwettern in den Hohen Tauern. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Besonders am späten Nachmittag taucht die tief stehende Sonne die Altstadtfassaden in ein warmes goldenes Licht. Fotografen und Maler schätzen diese Perspektive seit dem Biedermeier als eine der malerischsten Ansichten Österreichs. Die Spiegelung der Kirchtürme im fließenden Wasser verleiht der Szene eine unvergleichliche Poesie. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Überqueren Sie den Steg vollends zum linken Flussufer und steigen Sie die Müllner Hauptstraße hinauf zur Pfarrkirche Mülln.

  10. 10. Pfarrkirche Mülln und Augustinerkloster

    Müllner Hauptstraße 1, 5020 Salzburg, Austria

    Steigen Sie die historische Müllner Schanze hinauf und treten Sie vor das Portal der Pfarrkirche Mülln, die der Gottesmutter geweiht ist. Bereits im Jahr 1147 stand hier eine kleine Kapelle für die Müller und Handwerker der Vorstadt. Die heutige imposante spätgotische Hallenkirche wurde ab 1439 unter Erzbischof Johann dem Zweiten von Reisberg errichtet und später durch den markanten Zwiebelturm ergänzt.

    Im Jahr 1605 übergab Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau die Kirche und das anliegende Kloster an die Augustiner-Eremiten. Die Mönche barockisierten den gotischen Innenraum mit viel Kunstsinn und schufen prächtige Seitenaltäre und reich verzierte Chorgestühle. Der monumentale Hochaltar aus dem Jahr 1710 birgt eine spätgotische Muttergottesstatue aus dem fünfzehnten Jahrhundert, die als Gnadenbild verehrt wird.

    Von der Kirchhofmauer aus öffnet sich ein malerischer Tiefblick auf die engen Gassen des Vororts Mülln, dessen Name sich von den zahlreichen Mühlen ableitet. Durch künstlich abgezweigte Kanäle der Salzach und des Almkanals wurden hier seit dem Mittelalter Getreidemühlen, Schmieden und Sägewerke angetrieben. Mülln war das emsige handwerkliche und industrielle Herz vor den Toren der fürstlichen Residenz. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    In der stillen Kirche spürt man bis heute den klösterlichen Geist der Augustiner, die hier über Jahrhunderte Kranke pflegten und Seelsorge leisteten. Die Verbindung von hoch aufragenden gotischen Pfeilern und barocker Goldpracht verleiht dem Raum eine feierliche Würde. Viele Salzburger schätzen die Kirche als Oase der Besinnung fernab des touristischen Zentrums. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Gehen Sie nun wenige Schritte nach Süden durch die Klosteranlage direkt zum Eingang des berühmten Augustiner Bräu Mülln.

  11. 11. Augustiner Bräu Kloster Mülln

    Lindhofstraße 7, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie ein in die ehrwürdigen Hallen des Augustiner Bräu Mülln, der ältesten und traditionsreichsten Braustätte der Stadt. Im Jahr 1621 begannen die Augustiner-Mönche mit fürsterzbischöflicher Genehmigung ihr eigenes Bier nach strengem klösterlichem Reinheitsgebot zu brauen. Bis heute ist das Müllner Bräu eine gelebte Salzburger Institution, in der Professoren, Handwerker, Studenten und Prominente an langen Holztischen einträchtig beisammensitzen.

    Befolgen Sie das uralte Ritual: Zuerst wählen Sie an der Kasse Ihren Steinkrug, spülen ihn selbst am eisernen Brunnen mit frischem Quellwasser aus und reichen ihn dann dem Schankkellner. Dieser zapft das bernsteinfarbene, naturtrübe Märzenbier mit geübter Hand direkt aus mächtigen Eichenholzfässern. Durch die schonende Holzfasslagerung schmeckt das Bier besonders weich, malzbetont und bekömmlich.

    Entlang des traditionsreichen Schmankerlgangs bieten selbstständige Standler regionale Köstlichkeiten wie ofenfrischen Schweinsbraten, knusprige Stelzen, Radi, Brezen und geräucherten Almkäse an. Eine Besonderheit ist das alte Recht, seine eigene Brotzeit im Rucksack mitzubringen, solange die Getränke vor Ort erworben werden. Diese ungezwungene Geselligkeit macht den unverwechselbaren Reiz dieses Ortes aus. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Im Sommer öffnet der gigantische schattige Kastaniengarten, der Platz für über eintausendvierhundert Gäste unter uralten Baumkronen bietet. In den kälteren Monaten wärmt man sich in den fünf historischen Sälen, darunter dem imposanten Augustinersaal mit seinen holzgetäfelten Wänden. Es ist ein lebendiges Denkmal alpenländischer Trink- und Gastkultur, das über Jahrhunderte unverfälscht geblieben ist. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Verlassen Sie das Brauhaus über die Lindhofstraße nach Osten und spazieren Sie am Fuße des Mönchsbergs zum historischen Klausentor.

  12. 12. Klausentor und Mönchsberg-Nordwand

    Gstättengasse 41, 5020 Salzburg, Austria

    Blicken Sie auf das wehrhafte Klausentor, das sich an dieser natürlichen Engstelle zwischen dem steilen Konglomeratfelsen des Mönchsbergs und der Salzach erhebt. Über viele Jahrhunderte hinweg war diese Klause der einzige befestigte Zugang zur Stadt Salzburg von Norden und Bayern her. Wer immer Waren in die Residenz bringen wollte, musste hier unter den wachsamen Augen der fürstlichen Torschreiber passieren und Zoll entrichten.

    Das Tor wurde im dreizehnten Jahrhundert erstmals erwähnt und im siebzehnten Jahrhundert von Fürsterzbischof Paris Lodron im Zuge der Neubefestigung während des Dreißigjährigen Krieges massiv verstärkt. Schwere Eichentore, Fallgitter und Kanonenscharten sicherten den engen Durchlass gegen feindliche Truppen. Dank dieser uneinnehmbaren Wehranlagen blieb Salzburg von den Verwüstungen jenes verheerenden europäischen Krieges vollkommen verschont.

    Über dem Torbogen prangt das kunstvoll gemeißelte Wappen des Erzbischofs Paris Lodron mit der Jahreszahl 1632. Unmittelbar hinter dem Tor beginnt die malerische Gstättengasse mit ihren historischen Handwerkerhäusern, die direkt an die rohe Felswand gebaut sind. Hier arbeiteten früher Schlosser, Büchsenmacher und Hafner, die von der geschützten Lage und der Nähe zum Fluss profitierten. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    An der mächtigen Felswand neben dem Tor lassen sich bis heute Spuren alter Felsmeißel und Eisenverankerungen entdecken. Die Salzburger Bergputzer prüfen diesen heiklen Wandabschnitt alljährlich mit besonderer Sorgfalt, um Erschütterungen vom Verkehr abzufangen. Hier schließt sich der Kreis dieses Rundgangs zwischen glanzvoller barocker Gartenpracht, klösterlicher Bierkultur und wehrhafter Festungsgeschichte. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Damit endet dieser erlebnisreiche Rundgang durch den Mirabellgarten und das historische Mülln. Genießen Sie den Ausklang in den malerischen Gassen der Altstadt.