Wiener Secession & Der Beethovenfries: Der Goldene Lorbeerkohl
Why is it significant?
Bleib vor dem strahlend weißen, quadratischen Pavillon der Wiener Secession stehen und hebe deinen Blick zur glänzenden vergoldeten Kuppel aus zweitausendfünfhundert schmiedeeisernen Lorbeerblättern.
Key Facts
| Place | Wiener Secession & Der Beethovenfries: Der Goldene Lorbeerkohl |
|---|---|
| Address | Friedrichstraße 12, 1010 Wien |
| Geo Coordinates | 48.20040, 16.36560 |
| Part of Walk | Wiener Ringstraße & Jugendstil: Kaiserliche Prachtbauten und Gustav Klimts Rebellen |
| Generated | Generated |
Bleib vor dem strahlend weißen, quadratischen Pavillon der Wiener Secession stehen und hebe deinen Blick zur glänzenden vergoldeten Kuppel aus zweitausendfünfhundert schmiedeeisernen Lorbeerblättern. Die konservativen Wiener nannten die revolutionäre Kuppel spöttisch das goldene Krauthappel, also den goldenen Kohlkopf. Doch dieses Gebäude war ein Erdbeben in der europäischen Kunstgeschichte.
Im Jahr achtzehnhundertsiebenundneunzig gründeten Gustav Klimt, Koloman Moser und Josef Hoffmann die Wiener Secession als Rebellion gegen den erstarrten Historismus der Ringstraße. Architekt Joseph Maria Olbrich erbaute diesen Tempel der neuen Kunst in nur sechs Monaten. Über dem goldenen Portal prangt das berühmte Motto des Kritikers Ludwig Hevesi: Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit.
Im Untergeschoss verbirgt sich Gustav Klimts monumentaler Beethovenfries aus dem Jahr neunzehnhundertzwei: ein vierunddreißig Meter langes Wandgemälde, das Beethovens Neunte Symphonie und Friedrich Schillers Ode an die Freude feiert, gipfelnd im berühmten Kuss der ganzen Welt.
Schlendere über den Karlsplatz zur barocken Pracht der Karlskirche.