Großes Otorii von Meiji Jingu: Das Monumentale Zypressentor

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Halten Sie ehrfürchtig inne am Fuß des monumentalen Otorii von Meiji Jingu, einem der größten hölzernen Shinto-Tore im Myojin-Stil in ganz Japan. Zwölf Meter ragt das Tor empor, mit über siebzehn Metern Spannweite zwischen den massiven Holzstämmen von über einem Meter Durchmesser.

Key Facts

PlaceGroßes Otorii von Meiji Jingu: Das Monumentale Zypressentor
Address1-1 Yoyogikamizonocho, Shibuya City, Tokyo 151-8557, Japan
Geo Coordinates35.67180, 139.70050
Part of WalkTokio: Shibuya und Harajuku, Neonmetropole und Meiji-Schrein
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Halten Sie ehrfürchtig inne am Fuß des monumentalen Otorii von Meiji Jingu, einem der größten hölzernen Shinto-Tore im Myojin-Stil in ganz Japan. Zwölf Meter ragt das Tor empor, mit über siebzehn Metern Spannweite zwischen den massiven Holzstämmen von über einem Meter Durchmesser. Dieses Tor markiert die heilige Grenze zwischen der profanen Welt und dem Reich der Kami, der göttlichen Naturgeister. Beobachten Sie, wie sich die japanischen Besucher vor dem Durchschreiten tief verneigen. Die mächtigen Zedern- und Kampferbäume zu beiden Seiten des Weges bilden ein grünes Dach, das selbst an heißen Sommertagen kühlen Schatten spendet.

Das Holz dieses Tores birgt eine außergewöhnliche Geschichte: Das ursprüngliche Tor von neunzehnhundertzwanzig wurde neunzehnhundertsechsundsechzig vom Blitz getroffen. Um es originalgetreu zu ersetzen, fanden Forstexperten in den Bergurwäldern von Alishan auf Taiwan eine riesige Hinoki-Scheinzypresse mit einem Alter von über eintausendfünfhundert Jahren, die ohne einen einzigen Metallnagel eingefügt wurde. Das monumentale Tor wurde nach strengen überlieferten Maßstäben der Shinto-Baukunst errichtet und strahlt eine erhabene Würde aus. Das massive Zypressenholz verströmt bei feuchtem Wetter einen feinen, würzigen Duft, der den Pilgerweg mit einer natürlichen Frische erfüllt.

Sobald Sie das Tor durchschritten haben, knirscht der vulkanische Tamari-Kies unter Ihren Sohlen. Die Schreinplaner wählten diesen Kies mit Bedacht: Das rhythmische Geräusch der Schritte zwingt den Wanderer unwillkürlich zur Entschleunigung und reinigt den Geist von störenden Gedanken vor dem Betreten des Heiligtums. Das Knirschen des Kieses unter den Schritten der Pilger erzeugt eine eigene, beruhigende Geräuschkulisse, die die Gedanken unwillkürlich zur Ruhe bringt.

Der siebzig Hektar große dichte Wald, der Sie umfängt, ist kein Urwald, sondern ein kühnes botanisches Meisterwerk: Neunzehnhundertzwanzig wurden einhunderttausend Baumspenden aus ganz Japan gepflanzt, um einen sich selbst verjüngenden Wald für die Ewigkeit zu schaffen. Bereits nach wenigen Metern verliert sich der Stadtlärm vollständig in der Weite des hundertjährigen Waldes.

Folgen Sie dem breiten schattigen Zeremonienweg bis zur imposanten Wand aus Sake-Fässern.

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