Hauptschrein Honden von Meiji Jingu: Das Herz des Kaiserlichen Shinto
Why is it significant?
Reinigen Sie Hände und Mund am steinernen Temizuya-Brunnen, bevor Sie das hohe Holztor zum weiten Innenhof der Haupthalle durchschreiten. Vor Ihnen breitet sich ein makellos gepflasterter Hof aus, beherrscht von der erhabenen Schlichtheit des Honden.
Key Facts
| Place | Hauptschrein Honden von Meiji Jingu: Das Herz des Kaiserlichen Shinto |
|---|---|
| Address | 1-1 Yoyogikamizonocho, Shibuya City, Tokyo 151-8557, Japan |
| Geo Coordinates | 35.67640, 139.69930 |
| Part of Walk | Tokio: Shibuya und Harajuku, Neonmetropole und Meiji-Schrein |
| Generated | Generated |
Reinigen Sie Hände und Mund am steinernen Temizuya-Brunnen, bevor Sie das hohe Holztor zum weiten Innenhof der Haupthalle durchschreiten. Vor Ihnen breitet sich ein makellos gepflasterter Hof aus, beherrscht von der erhabenen Schlichtheit des Honden. Im klassischen Nagare-zukuri-Stil aus unlackiertem japanischem Hinoki-Zypressenholz errichtet und von sanft geschwungenen Kupferdächern gekrönt, strahlt dieser Bau eine unvergleichliche Harmonie, Reinheit und innere Ruhe aus. Die weite Hofanlage aus hellem Schotter und schlichtem Zypressenholz vermittelt ein tiefes Gefühl von Weite, Klarheit und spiritueller Harmonie.
Meiji Jingu wurde am ersten November neunzehnhundertzwanzig geweiht, um die göttlichen Seelen von Kaiser Meiji, verstorben neunzehnhundertzwölf, und seiner Gemahlin Kaiserin Shoken, verstorben neunzehnhundertvierzehn, zu beherbergen. Während ihrer fünfundvierzigjährigen Regentschaft vollzog Japan einen historischen Wandel vom isolierten Feudalreich zur modernen Wissenschafts- und Verfassungsnation. Die beiden mächtigen Kampferbäume Meoto Kusu gelten als heilige Boten für Liebe, gegenseitigen Respekt und ein langes gemeinsames Leben. Der weitläufige Hof aus hellem Kies strahlt eine erhabene Feierlichkeit aus, die den Besuchern selbst an belebten Feiertagen ein Gefühl der inneren Einkehr schenkt.
Zur Linken des Hofes erheben sich zwei mächtige, miteinander verwachsene Kampferbäume, die durch ein heiliges Reisstrohseil Shimenawa verbunden sind: Als Meoto Kusu oder 'Ehepaar-Bäume' verehrt, symbolisieren sie eheliche Eintracht, langes Leben und Familienglück und ziehen Paare an, die hier in weißer Seide heiraten. Gläubige werfen ihre Münzen in den hölzernen Kasten, verneigen sich zweimal tief und klatschen andächtig in die Hände, um ihre Bitten vorzutragen.
Um den Göttern nach Shinto-Brauch Respekt zu zollen, werfen Sie eine Münze in den Opferkasten, verneigen sich zweimal tief, klatschen zweimal in die Hände, beten in der Stille und verneigen sich ein letztes Mal andächtig. Die schlichte Eleganz der unbemalten Holzarchitektur verkörpert das Ideal des Shinto, das Schönheit in der Natur und reiner Schlichtheit sucht.
Folgen Sie dem schattigen Pfad nach Süden, um das verborgene Idyll des inneren Gartens Gyoen zu erkunden.