Japanese Tea Garden und Trommelbrücke: Zeitlose Zen-Harmonie

Why is it significant?

Schreiten Sie durch das traditionelle Holztor aus Zypressenholz in die zeitlose Stille des Japanese Tea Garden. Angelegt 1894 als temporäres japanisches Dorf für die Midwinter Fair, ist dieses fünf Hektar große Areal der älteste öffentlich zugängliche japanische Garten der Vereinigten Staaten.

Key Facts

PlaceJapanese Tea Garden und Trommelbrücke: Zeitlose Zen-Harmonie
Address75 Hagiwara Tea Garden Dr, San Francisco, CA 94118, USA
Geo Coordinates37.77020, -122.47020
Part of WalkSan Francisco: Haight-Ashbury und Golden Gate Park
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Schreiten Sie durch das traditionelle Holztor aus Zypressenholz in die zeitlose Stille des Japanese Tea Garden. Angelegt 1894 als temporäres japanisches Dorf für die Midwinter Fair, ist dieses fünf Hektar große Areal der älteste öffentlich zugängliche japanische Garten der Vereinigten Staaten. Der Landschaftsgärtner Makoto Hagiwara widmete sein Leben und Vermögen der Verwandlung dieses Ortes in ein lebendiges Meisterwerk der Zen-Gartenkunst mit Koi-Teichen, Wasserfällen und Bonsai-Bäumen. Jeder Stein und jeder gewundene Kiefernost wurde hier mit höchster Meisterschaft platziert. Hagiwara und seine Familie pflegten den Garten über Jahrzehnte hinweg mit unendlicher Sorgfalt und brachten kostbare Zwergbäume und Steinlaternen direkt aus ihrer japanischen Heimat hierher.

Vor Ihnen wölbt sich die berühmte Trommelbrücke Taiko Bashi in einem steilen Halbkreis hoch über das spiegelglatte Wasser. Zusammen mit ihrem Spiegelbild auf der Wasseroberfläche, in der bunte Koi-Karpfen schwimmen, bildet der Holzbogen die perfekte runde Gestalt einer Trommel. Die extreme Steigung der Brücke zwang die Besucher dazu, langsam und mit Bedacht zu gehen, als Erinnerung daran, der Natur mit Demut und innerer Achtsamkeit zu begegnen und den Geist zu klären. Das Besteigen der steilen Holzstreben erfordert Konzentration und schenkt oben angekommen einen bezaubernden Ausblick auf die schimmernden Schuppen der bunten Karpfen im Wasser.

Auf der Anhöhe dahinter ragt eine fünfstöckige hölzerne Pagode empor, flankiert von einem monumentalen Bronzebuddha aus dem Jahr 1790. Im offenen Teehaus mit Blick auf Felsen und purpurrote Fächerahorne genießen Gäste heißen grünen Matcha-Tee und traditionelle Reisgebäcke. Hier im Herzen des Parks schließt sich der Kreis unseres Weges von der Hippie-Bewegung über historische Bauten bis zur vollkommenen Ruhe östlicher Gartenkunst. Das leise Murmeln des Gebirgsbachs und der würzige Duft von feuchtem Moos und Zypressennadeln schaffen eine Atmosphäre tiefer Ausgeglichenheit mitten in der modernen Metropole.

Genau in diesem Garten servierte Makoto Hagiwara zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts erstmals die heute weltberühmten Glückskekse zum Tee.

Hier endet unser Spaziergang durch Haight-Ashbury und den Golden Gate Park; genießen Sie weiterhin die Vielfalt und Schönheit von San Francisco.

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