de Young Museum und Hamon-Turm: Das Kupferdenkmal der Kunst
Why is it significant?
Stellen Sie sich auf den Music Concourse und betrachten Sie die skulpturale Kupferfassade des de Young Museum.
Key Facts
| Place | de Young Museum und Hamon-Turm: Das Kupferdenkmal der Kunst |
|---|---|
| Address | 50 Hagiwara Tea Garden Dr, San Francisco, CA 94118, USA |
| Geo Coordinates | 37.77140, -122.46870 |
| Part of Walk | San Francisco: Haight-Ashbury und Golden Gate Park |
| Generated | Generated |
Stellen Sie sich auf den Music Concourse und betrachten Sie die skulpturale Kupferfassade des de Young Museum. Ursprünglich 1894 nach der California Midwinter International Exposition vom Zeitungsverleger Michael de Young gegründet, wurde das Kunstmuseum 2005 von den renommierten Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron vollkommen neu erbaut. Das Gebäude ist mit über 160.000 Quadratfuß perforierten Kupferplatten verkleidet, die durch natürliche Oxidation mit den Jahren einen grünlichen Farbton annehmen und mit den Bäumen verschmelzen. Die organische Architektur fügt sich nahtlos in die umgebende Waldlandschaft ein. Die Kupferpaneele spiegeln die Farbtöne des umgebenden Eukalyptus- und Zypressenhains wider und lassen das Bauwerk wie eine gewaltige Skulptur mitten im Park erscheinen.
Am Nordende ragt der spektakuläre 144 Fuß hohe Hamon-Aussichtsturm über die Wipfel des Parks hinaus. Von der verglasten Aussichtsetage im neunten Stockwerk, die für Besucher kostenlos zugänglich ist, genießt man einen unvergleichlichen Rundblick vom Pazifik über die Bucht bis zur Innenstadt. Die markante Drehung des Turms wurde exakt so berechnet, dass sich die oberen Etagen parallel zum Straßenraster der benachbarten Stadtviertel ausrichten und einen harmonischen Bezug herstellen. Die gläserne Aussichtsplattform gewährt einen faszinierenden Blick über die geometrisch angelegten Baumreihen des Music Concourse und die benachbarte California Academy of Sciences.
In den weitläufigen Ausstellungssälen ist eine der bedeutendsten Sammlungen amerikanischer Kunst vom siebzehnten Jahrhundert bis zur Gegenwart zu sehen. Hinzu kommen herausragende Abteilungen für präkolumbianische Kunst, Stammeskunst aus Ozeanien und historische Textilien aus aller Welt. Im Vorhof zieht eine spiralförmige Skulptur von Andy Goldsworthy mit einem Riss im Natursteinpflaster die Blicke an, der an die Erdbebenlinie der San-Andreas-Verwerfung erinnert. Die Ausstellungsräume wurden so konzipiert, dass natürliches Oberlicht sanft durch verdeckte Öffnungen fällt und die Kunstwerke in warmem Tageslicht erstrahlen lässt.
Die kreisrunden Lochungen im Kupferblech wurden so gestaltet, dass sie das Muster von Sonnenlicht nachahmen, das durch ein dichtes Blätterdach fällt.
Gehen Sie nur wenige Schritte nach Westen unter den Bäumen entlang zum Holztor des Japanese Tea Garden.