Villa Okochi Sanso: Das Bergrefugium des Stummfilmstars

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Treten Sie durch das schlichte Zedernholztor der Villa Okochi Sanso und beginnen Sie den Aufstieg durch zwei Hektar terrassierte Gartenlandschaften an den Hängen des Berges Ogura. Gewundene Pfade führen an bemoosten Hängen, erlesenen Teepavillons und kunstvoll beschnittenen Ahornbäumen vorüber.

Key Facts

PlaceVilla Okochi Sanso: Das Bergrefugium des Stummfilmstars
Address8 Sagaogurayama Tabuchiyamacho, Ukyo Ward, Kyoto 616-8394, Japan
Geo Coordinates35.01660, 135.66960
Part of WalkKyoto: Arashiyama, der Bambuswald und die Zen-Gärten von Sagano
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Treten Sie durch das schlichte Zedernholztor der Villa Okochi Sanso und beginnen Sie den Aufstieg durch zwei Hektar terrassierte Gartenlandschaften an den Hängen des Berges Ogura. Gewundene Pfade führen an bemoosten Hängen, erlesenen Teepavillons und kunstvoll beschnittenen Ahornbäumen vorüber. Je höher Sie steigen, desto atemberaubender öffnet sich der Blick: Nach Westen blicken Sie tief in die wilde Schlucht des Hozu-Flusses, während sich nach Osten das weite Häusermeer Kyotos bis zum heiligen Berg Hiei erstreckt.

Dieses außergewöhnliche Anwesen wurde vollständig von Denjiro Okochi erschaffen, einem der gefeiertsten Stummfilmstars des japanischen Samuraikinos. Ab neunzehnhundertdreißig investierte der berühmte Schauspieler den Großteil seiner Filmgagen über dreißig Jahre hinweg in dieses felsige Terrain, um Pavillons zu errichten und Gärten anzulegen, bis zu seinem Tode neunzehnhundertzweiundsechzig. Okochi wollte ein bleibendes Kunstwerk in der lebendigen Natur hinterlassen, das die Vergänglichkeit des filmischen Ruhms überdauern sollte. Die liebevoll angelegten Wandelpfade führen durch sorgfältig komponierte Pflanzungen, die zu jeder Jahreszeit ein neues, faszinierendes Farbenspiel hervorbringen.

Bewundern Sie den Hauptpavillon Daijokaku, ein registriertes Materielles Kulturgut, der Stilelemente aristokratischer Heian-Paläste, wehrhafter Samurai-Residenzen und intimer Sukiya-Teehäuser zu einer vollendeten architektonischen Einheit verschmilzt. Die weite Aussicht über die Dächer der Ebene lässt die Sorgen des Alltags verblassen und öffnet das Herz für die Schönheit der Welt.

Nehmen Sie im offenen Teepavillon Tekisuian Platz und genießen Sie eine Schale frisch aufgeschlagenen Matcha-Tees mit einer traditionellen Süßigkeit mit Blick auf die fernen Bergkämme. Zwischen blühenden Kamelien und alten Zypressen eröffnet sich dem Wanderer ein Ort vollkommener Harmonie, der die rastlose Seele beruhigt und die zeitlose Schönheit der japanischen Natur in ihrer reinsten Form offenbart.

Steigen Sie den Nordhang hinab, um das malerisch strohgedeckte Eingangstor des Bergtempels Jojakko-ji zu erreichen. Die unberührte Stille der Berghänge lädt dazu ein, den Moment mit allen Sinnen auszukosten und innezuhalten.

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