St. Pauli Landungsbrücken und Pegelturm
Why is it significant?
Stellen Sie sich auf die schwimmende Pontonanlage der St. Pauli Landungsbrücken und atmen Sie die salzige Elbluft ein, während Schiffe aller Größenordnungen vor Ihnen kreuzen.
Key Facts
| Place | St. Pauli Landungsbrücken und Pegelturm |
|---|---|
| Address | Bei den St. Pauli-Landungsbrücken, 20359 Hamburg, Germany |
| Geo Coordinates | 53.54580, 9.96820 |
| Part of Walk | Hafenrand, Landungsbrücken, St. Pauli und Reeperbahn: Seefahrt, Michel und Kiez |
| Generated | Generated |
Stellen Sie sich auf die schwimmende Pontonanlage der St. Pauli Landungsbrücken und atmen Sie die salzige Elbluft ein, während Schiffe aller Größenordnungen vor Ihnen kreuzen. Errichtet zwischen 1907 und 1909 aus Tuffstein und Muschelkalk nach Entwürfen der Architekten Raabe und Wöhlecke, bildet dieses fast siebenhundert Meter lange Terminal das maritime Herz Hamburgs. Ursprünglich dienten die Landungsbrücken als Anlegestelle für die kohlebefeuerten Raddampfer der HADAG sowie für die großen Passagierdampfer der Hapag-Lloyd, die Millionen Auswanderer in die Neue Welt brachten. Der auffällige Pegelturm mit seiner kupfergrünen Haube zeigt Schiffern seit über einem Jahrhundert weithin sichtbar den aktuellen Wasserstand der Elbe an, während seine Turmuhr alle halbe Stunde die traditionelle Schiffsglocke ertönen lässt. Die schwimmenden Brückenpontons sind über zehn bewegliche Brücken mit dem Festland verbunden und heben und senken sich elastisch mit der täglichen Tide. Von den Docks gegenüber dröhnt das Hämmern der Werften, Barkassenkapitäne werben lauthals um Fahrgäste für Hafenrundfahrten und der Duft von frischen Fischbrötchen liegt in der Luft. Dieser pulsierende Ort verkörpert die raue, authentische Seele der Hansestadt wie kaum ein anderer Fleck am Flussufer. Von hier aus starten täglich tausende Passagiere zu Entdeckungsfahrten durch das weitverzweigte Hafenbecken. Das rhythmische Knarren der Pontonketten im Seegang und das Rufen der Möwen über den Kaimauern begleiten jeden Schritt auf den schwimmenden Stegen.
Achten Sie auf die Wasserstandsanzeige am Pegelturm: Eine beleuchtete Ziffer zeigt Kapitänen exakt an, wie viele Dezimeter Wasser über oder unter dem mittleren Tidehochwasser stehen. Die geschäftige Geschäftigkeit der Fahrgäste und die abfahrbereiten Hafenfähren verleihen den Landungsbrücken eine pulsierende maritime Lebendigkeit.
Die schwimmende Pontonanlage passt sich kontinuierlich dem Tidenhub von bis zu dreieinhalb Metern an, sodass Passagiere bei jedem Wasserstand gefahrlos an Bord gehen können.
Unter den Füßen der Besucher schwammen früher riesige hölzerne Pontons, die 1907 durch moderne genietete Stahlkästen ersetzt wurden, um den Kräften des Eisgangs standzuhalten.
Gehen Sie nun wenige Schritte nach Westen zum markanten Kuppelbau des Alten Elbtunnels.