Plaza Larga und die Puerta de las Pesas (Gewichtstor)

Why is it significant?

Erreichen Sie die sonnendurchflutete Plaza Larga, das gesellschaftliche und geschäftliche Herz des oberen Albaicín.

Key Facts

PlacePlaza Larga und die Puerta de las Pesas (Gewichtstor)
AddressPlaza Larga s/n, 18010 Granada, Spain
Geo Coordinates37.18340, -3.59320
Part of WalkAlbaicín und Historisches Zentrum: Maurisches Viertel, Königsgräber und Renaissance
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Erreichen Sie die sonnendurchflutete Plaza Larga, das gesellschaftliche und geschäftliche Herz des oberen Albaicín. Jeden Vormittag erfüllt reges Markttreiben diesen malerischen Platz: Händler bieten frisches Obst und Gemüse aus der fruchtbaren Vega an, Bäcker verkaufen knuspriges Weißbrot, und die Einheimischen treffen sich auf den Terrassen der Tapas-Bars zu einem Café con Leche mit knusprigem Olivenölbrot. Umrahmt von zweistöckigen weiß getünchten Häusern mit schmiedeeisernen Blumenbalkonen und beschattet von grünen Orangenbäumen, verströmt die Plaza Larga den authentischen Charme eines andalusischen Bergdorfes. Rund um den Marktplatz entstanden schon früh traditionsreiche Bäckereien, Schlächtereien und Handwerksläden, welche die Bewohner des dicht besiedelten Viertels mit allem Lebensnotwendigen versorgten. Noch heute schätzen die Anwohner die intime und herzliche Atmosphäre, bei der Neuigkeiten und Alltagsgeschichten von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die traditionsreiche Plaza bewahrt den lebendigen Gemeinschaftsgeist der Nachbarschaft und ist täglicher Treffpunkt für Jung und Alt. Das lebhafte Treiben unter den blühenden Orangenbäumen spiegelt die traditionsreiche Lebensart des Viertels wider.

Blicken Sie an der Südseite des Platzes auf die wehrhafte Puerta de las Pesas, das Gewichtstor, eines der besterhaltenen Stadttore des elften Jahrhunderts. Mit seinem rechtwinklig geknickten Hufeisendurchgang sollte es feindliche Kavallerieangriffe abwehren. Seinen sonderbaren Namen verdankt das Tor den eisernen Waagengewichten, die königliche Marktinspektoren hier an den Bogen hängten, nachdem sie unehrlichen Markthändlern abgenommen worden waren, die ihre Kunden beim Wiegen betrogen hatten.

Schon zur Maurenzeit fand hier der wöchentliche Seiden- und Getreidemarkt statt. Die spanischen Herrscher garantierten den Bürgern nach 1492 das Fortbestehen ihrer traditionellen Marktprivilegien, wodurch sich das Viertelleben bis heute seine unverfälschte Vitalität bewahren konnte.

Schauen Sie an die Decke des Torgewölbes: Dort sind noch immer die alten Eisenhaken zu sehen, an denen einst die beschlagnahmten Gewichte zur Abschreckung baumelten.

Gehen Sie durch das Gewichtstor und folgen Sie der Calle Panaderos nach Süden zum weltberühmten Mirador de San Nicolás.

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