Kathedrale der Menschwerdung (Catedral de Granada)

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Beenden Sie Ihren großen Stadtspaziergang auf der Plaza de las Pasiegas vor der kolossalen Westfassade der Santa Iglesia Catedral Metropolitana de la Encarnación, einem der erhabensten Meisterwerke der spanischen Renaissance. Begonnen im Jahr 1523 unter Kaiser Karl V.

Key Facts

PlaceKathedrale der Menschwerdung (Catedral de Granada)
AddressPlaza de las Pasiegas 1, 18001 Granada, Spain
Geo Coordinates37.17680, -3.60060
Part of WalkAlbaicín und Historisches Zentrum: Maurisches Viertel, Königsgräber und Renaissance
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Beenden Sie Ihren großen Stadtspaziergang auf der Plaza de las Pasiegas vor der kolossalen Westfassade der Santa Iglesia Catedral Metropolitana de la Encarnación, einem der erhabensten Meisterwerke der spanischen Renaissance. Begonnen im Jahr 1523 unter Kaiser Karl V. an der Stelle der einstigen Großen Moschee der Stadt, sollte die Kathedrale als imperiales Pantheon den christlichen Glauben im Süden der Iberischen Halbinsel repräsentieren. Die monumentale dreibogige Fassade, entworfen 1667 von Granadas Künstlergenie Alonso Cano, besticht durch drei tief gestaffelte Rundbogenportale mit korinthischen Pfeilern und ausdrucksstarken Barockreliefs. Der monumentale Sakralbau verbindet die Erhabenheit kaiserlicher Repräsentation mit der tiefen Frömmigkeit der andalusischen Bevölkerung und zieht Gläubige wie Kunstliebhaber gleichermaßen in seinen Bann. Die weiten, von goldenem Sonnenlicht durchfluteten Hallen vermitteln ein erhebendes Gefühl von Weite, Klarheit und vollendeter architektonischer Harmonie. Die monumentale Raumschöpfung hinterlässt bei jedem Betrachter einen bleibenden Eindruck von geistiger Größe und barocker Prachtentfaltung.

Treten Sie ein in das fünfschiffige Innere und lassen Sie sich von der überwältigenden Raumwirkung verzaubern: Strahlend weiße, kannelierte Pfeiler von über vierzig Metern Höhe tragen lichtdurchflutete Sterngewölbe von vollkommener Klarheit. Schreiten Sie zur Capilla Mayor, einer grandiosen Renaissance-Rotunde von Diego de Siloé aus dem Jahr 1528, deren zweistöckige Säulenordnung eine goldglänzende Kuppel mit farbigen flämischen Glasfenstern und monumentalen Gemälden von Alonso Cano umfängt.

Siloé wagte es, die ursprünglichen gotischen Entwürfe zu verwerfen, um die erste rein klassische Renaissance-Kathedrale Spaniens zu errichten, welche antike römische Ordnungen mit christlicher Theologie vereinte. Von den beiden geplanten achtzig Meter hohen Türmen wurde wegen des nachgiebigen Baugrundes nur einer auf siebenundfünfzig Meter vollendet.

Betrachten Sie die beiden prächtigen barocken Orgeln im Mittelschiff: Vergoldete Holzengel mit Fanfaren krönen die Prospekte und wachen über die Kirchenmusik.

Hier endet Ihre faszinierende Entdeckungsreise durch das maurische Viertel des Albaicín und das monumentale Herz von Granada, wo das reiche Erbe aus Islam und Renaissance zu einem ewigen Meisterwerk der Menschheit verschmilzt.

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