Schokoladenmuseum und Halbinsel

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Blicken Sie auf das moderne gläserne Museumsgebäude, das wie ein futuristisches Passagierschiff an der Nordspitze der Rheinauhafen-Halbinsel vor Anker liegt. Sie stehen vor dem Kölner Schokoladenmuseum, einem der meistbesuchten Kultur- und Erlebnismuseen ganz Deutschlands.

Key Facts

PlaceSchokoladenmuseum und Halbinsel
AddressAm Schokoladenmuseum 1A, 50678 Köln, Deutschland
Geo Coordinates50.93220, 6.96420
Part of WalkSüdstadt, Severinsviertel und Rheinauhafen: Kölsches Veedel, romanische Wurzeln und moderne Kranhäuser
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Blicken Sie auf das moderne gläserne Museumsgebäude, das wie ein futuristisches Passagierschiff an der Nordspitze der Rheinauhafen-Halbinsel vor Anker liegt. Sie stehen vor dem Kölner Schokoladenmuseum, einem der meistbesuchten Kultur- und Erlebnismuseen ganz Deutschlands. Gegründet im Jahr 1993 von dem visionären Kölner Schokoladenfabrikanten Hans Imhoff, lockt es alljährlich Hunderttausende begeisterte Besucher in die faszinierende Welt des Kakaos. Von den Panoramaterrassen des Gebäudes eröffnet sich ein malerischer Rundblick auf die Kölner Altstadt und den mächtigen Dom.

Betreten Sie im Geist das gläserne Tropenhaus des Museums, in dem bei tropischer Luftfeuchtigkeit und Wärme echte Kakaobäume, Vanilleorchideen und Bananenstauden gedeihen. Hier erfahren Sie alles über die fünf Jahrtausende alte Kulturgeschichte der Kakaobohne, die schon bei den Mayas und Azteken als heilig galt und als bitteres Göttergetränk Xocolatl serviert wurde. Bei den Ureinwohnern Mittelamerikas dienten Kakaobohnen sogar als wertvolles Zahlungsmittel für den Handel.

Die größte Attraktion im Inneren ist der drei Meter hohe goldene Schokoladenbrunnen, aus dem ununterbrochen zweihundert Kilogramm warme, flüssige Lindt-Schokolade sprudeln. Museumsmitarbeiter tauchen frische Waffeln direkt in die süßen Kaskaden und verteilen sie an die staunenden Gäste. Ein unwiderstehlicher Duft süßer Kakaobohnen erfüllt hier die gesamte Ausstellungshalle und zaubert jedem Besucher ein Lächeln ins Gesicht.

Neben dem Museum thront das Alte Preußische Hafenamt aus dem Jahr 1898 mit seinem neugotischen Uhrturm. Es war einst die Schaltzentrale des Kölner Hafenmeisters, der von hier aus per Flaggen- und Hornsignal die Einfahrt aller Lastkähne in das geschäftige Hafenbecken koordinierte. Das historische Backsteingebäude wurde harmonisch in den modernen Museumskomplex integriert und beherbergt heute Museumsräume und Gastronomie. Historische Dampfkräne und gusseiserne Winden auf den Molenköpfen zeugen noch heute vom harten Arbeitsalltag der Kölner Hafenarbeiter zur Kaiserzeit.

Überqueren Sie nun die historische eiserne Drehbrücke direkt neben dem Museum, um zum wehrhaften Malakoffturm am Holzmarkt zu gelangen. Halten Sie auf der Brückenmitte kurz inne und genießen Sie das malerische Panorama der Kölner Altstadtkulisse mit dem hoch aufragenden Dom.

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