Kirschblütenallee & Kiyomizu Kannon-do Tempel: Die Historische Aussicht
Why is it significant?
Flanieren Sie über die breite Prachtallee des Ueno-Parks, die von mehr als eintausendzweihundert Kirschbäumen der Sorte Somei Yoshino gesäumt wird.
Key Facts
| Place | Kirschblütenallee & Kiyomizu Kannon-do Tempel: Die Historische Aussicht |
|---|---|
| Address | 1-29 Uenokoen, Taito City, Tokyo 110-0007, Japan |
| Geo Coordinates | 35.71400, 139.77350 |
| Part of Walk | Tokio: Von Asakusa nach Ueno, Edo-Tempel und Historische Parks |
| Generated | Generated |
Flanieren Sie über die breite Prachtallee des Ueno-Parks, die von mehr als eintausendzweihundert Kirschbäumen der Sorte Somei Yoshino gesäumt wird. Ab Ende März verwandelt sich diese Promenade in das Epizentrum des Tokioter Hanami-Festes: Tausende Familien und Kollegen breiten blaue Planen unter den Blütenkronen aus, um bei Reiswein und Picknick die vergängliche Schönheit des Frühlings unter einem sanften Regen weiß-rosa Blütenblätter zu feiern. Zur Blütezeit entsteht ein schier endloser Blütentunnel, dessen zartes Rosa mit dem tiefen Blau des Frühlingshimmels kontrastiert und Besucher aus aller Welt in seinen Bann zieht.
Zur Rechten der Allee erhebt sich der Kiyomizu Kannon-do, errichtet im Jahr sechzehnhunderteinunddreißig von dem buddhistischen Großmeister Tenkai. Als verkleinerte Nachbildung des weltberühmten Kiyomizu-dera in Kioto erbaut, ruht die zinnoberrote Holzkonstruktion auf mächtigen Stelzenbalken am Hang, sodass Pilger im alten Edo die Pracht der fernen Kaiserstadt bewundern konnten. Die Holzveranda des Kiyomizu-Tempels bietet zu jeder Jahreszeit einen unvergleichlichen Ausblick auf das sanft abfallende Parkgelände und die Wasserflächen des nahen Teichs.
Vor der Balustrade windet sich die berühmte Mondkiefer Tsuki no Matsu: Dieser jahrhundertealte Kiefernast wurde von Gärtnern über Generationen hinweg zu einem makellosen Kreis gebogen, der den Blick auf den Bentendo-Tempel am Shinobazu-Teich wie in einem klassischen Farbholzschnitt von Utagawa Hiroshige einrahmt. Die geschickte Gartenbaukunst, mit der die Mondkiefer über Jahrzehnte geformt wurde, zeugt vom tiefen Respekt der japanischen Handwerker vor der Natur und ihren Wuchsformen.
Im Tempel wird Kosodate Kannon verehrt, die Schutzgöttin der Mutterschaft: Dankbare Mütter hinterlassen dort traditionell Stoffpuppen, die jeden Herbst von den Mönchen in einer feierlichen Gedenkzeremonie rituell verbrannt werden. Reisende verweilen gerne auf den hölzernen Bänken, um den sanften Wind in den Baumkronen zu genießen und dem Alltagsstress der Großstadt zu entfliehen.
Folgen Sie dem gepflasterten Pfad nach Norden zu den vergoldeten Toren des Ueno Toshogu Schreins.