Shinobazu-Teich & Achteckiger Bentendo-Tempel: Die Heilige Lotus-Insel
Why is it significant?
Treten Sie auf den steinernen Dammweg, der zur Insel inmitten des Shinobazu-Teichs führt, einem sechzehn Hektar großen Naturbecken, das im Sommer von einem dichten Wald smaragdgrüner Lotusblätter überwuchert wird, die bis zu zwei Meter über das Wasser ragen.
Key Facts
| Place | Shinobazu-Teich & Achteckiger Bentendo-Tempel: Die Heilige Lotus-Insel |
|---|---|
| Address | 2-1 Uenokoen, Taito City, Tokyo 110-0007, Japan |
| Geo Coordinates | 35.71250, 139.77150 |
| Part of Walk | Tokio: Von Asakusa nach Ueno, Edo-Tempel und Historische Parks |
| Generated | Generated |
Treten Sie auf den steinernen Dammweg, der zur Insel inmitten des Shinobazu-Teichs führt, einem sechzehn Hektar großen Naturbecken, das im Sommer von einem dichten Wald smaragdgrüner Lotusblätter überwuchert wird, die bis zu zwei Meter über das Wasser ragen. Im Zentrum des Sees erhebt sich der Bentendo, ein eleganter achteckiger Tempel mit grün patiniertem Kupferdach, geweiht der Göttin Benzaiten, Patronin der Musik, der Redekunst, der Weisheit und der fruchtbaren Gewässer. Der Duft der zahllosen Lotusblüten erfüllt an warmen Sommertagen die Luft und verleiht dem gesamten Uferbereich eine fast meditative, unwirkliche Ruhe.
Als Mönch Tenkai im siebzehnten Jahrhundert die religiöse Geografie Uenos anlegte, orientierte er sich bewusst am heiligen Biwa-See bei Kioto. Er ließ diese künstliche Insel aufschütten, um die Insel Chikubushima mit ihrem alten Wasserkult mitten in die neue Shogunatshauptstadt Edo zu übertragen. Im Tempelinneren brennen Kerzen vor dem Schrein der Göttin Benzaiten, während Gläubige Münzen werfen und für Inspiration in Musik, Dichtkunst und Wissenschaft beten.
Im Juli und August bietet der Teich eines der bezauberndsten Naturschauspiele Tokios: Im Morgengrauen öffnen sich Abertausende rosa-weiße Lotusblüten der Art Nelumbo nucifera mit einem sanften Rascheln über dem Wasser, bevor die Mittagshitze ihre Kronblätter wieder schließt. Der Übergang von den ehrwürdigen Tempelanlagen Asakusas zu den stillen Wasserufern von Ueno vollendet eine faszinierende Reise durch die jahrhundertealte Seele der japanischen Hauptstadt.
Umrunden Sie den Inseltempel und entdecken Sie kuriose Denkmäler der Dankbarkeit: Neben Gedenksteinen für abgelegte Brillen und Küchenmesser steht hier eine Stele für Kugelfische (Fugu), gestiftet von Tokioter Köchen aus Respekt vor den geopferten Meerestieren. Am Uferweg bieten kleine Teestuben Erfrischungen an und laden dazu ein, den Blick über die weite Wasserfläche schweifen zu lassen.
Nehmen Sie auf einer Bank am Ufer Platz und genießen Sie den Moment, nachdem Sie den Weg von den roten Laternen Asakusas bis zu dieser friedvollen Oase im Herzen Tokios zurückgelegt haben.