Asakusa-Schrein: Das Heiligtum der Drei Fischer und das Sanja Matsuri
Why is it significant?
Schreiten Sie unter dem steinernen Torii des Asakusa-Schreins hindurch, den die Einheimischen liebevoll Sanja-sama nennen.
Key Facts
| Place | Asakusa-Schrein: Das Heiligtum der Drei Fischer und das Sanja Matsuri |
|---|---|
| Address | 2-3-1 Asakusa, Taito City, Tokyo 111-0032, Japan |
| Geo Coordinates | 35.71520, 139.79780 |
| Part of Walk | Tokio: Von Asakusa nach Ueno, Edo-Tempel und Historische Parks |
| Generated | Generated |
Schreiten Sie unter dem steinernen Torii des Asakusa-Schreins hindurch, den die Einheimischen liebevoll Sanja-sama nennen. Im Jahr sechzehnhundertneunundvierzig auf Geheiß des dritten Shoguns Tokugawa Iemitsu errichtet, besticht dieser Prachtbau aus dunklem Zedernholz und zinnoberrotem Lack durch seinen noblen Gongen-zukuri-Baustil. Wie durch ein Wunder überstand das Heiligtum das verheerende Kanto-Erdbeben von neunzehnhundertdreiundzwanzig und die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs unbeschadet als Wichtiges Kulturgut Japans. Das Bauwerk repräsentiert die seltene Synthese aus profaner Architektur und sakraler Ehrfurcht, die den Geist der Tokugawa-Periode auf einzigartige Weise widerspiegelt.
Während der benachbarte Senso-ji dem Buddhismus angehört, verkörpert dieser Schrein die naturverbundene Shinto-Tradition und zeugt von der harmonischen Koexistenz beider Religionen. Geweiht ist er den drei einfachen Sterblichen, die den Tempel einst begründeten: den beiden Fischerbrüdern und dem weisen Dorfvorsteher Haji no Nakatomo. Während des Sanja Matsuri tragen die Trägerteams traditionelle Tabi-Schuhe und farbige Stirnbänder, während die Schreine unter lautem Jubel der Menge rhythmisch auf und ab gewiegt werden. Kunstvolle Laternen aus Bronze und Stein säumen die Hofbereiche und spenden am Abend ein stimmungsvolles Licht für Besucher.
Jedes dritte Mai-Wochenende verwandelt sich das Schreinareal in den Schauplatz des Sanja Matsuri, des wildesten und mitreißendsten Volksfestes von Tokio. Rund zwei Millionen Besucher strömen herbei, während Hunderte festlich gekleidete Träger drei tonnenschwere, vergoldete Mikoshi-Tragschreine mit unbändiger Energie durch die Gassen wiegen, um die Geister der Götter zu wecken. In den schattigen Ecken des Schreinbezirks zeugen alte Steinmonumente von Dichtern und Gelehrten von der tiefen Verwurzelung dieses Ortes in der klassischen Kultur Tokios.
Betrachten Sie die farbenprächtig bemalten Balken unter den Dachtraufen: Dort wachen fein geschnitzte Fabelwesen wie Kirin-Einhörner, Himmelsphönixe und heilige Löwenhunde, die das spirituelle Erbe des Shogunats seit Jahrhunderten beschützen. Die harmonische Einbettung des Schreins in einen Hain alter Ginkgobäume verleiht ihm zu jeder Jahreszeit eine feierliche und erhabene Aura.
Verlassen Sie den Schrein nach Westen, um das traditionsreiche Vergnügungsviertel Rokku Broadway zu erkunden.