Feigenschlucht Leghvtakhevi und Wasserfall
Why is it significant?
Wandern Sie in die dramatische Felsenklamm von Leghvtakhevi, deren Name übersetzt Feigenschlucht bedeutet, benannt nach den wilden Feigenbäumen, die seit Jahrhunderten an den schroffen Basaltklippen wurzeln.
Key Facts
| Place | Feigenschlucht Leghvtakhevi und Wasserfall |
|---|---|
| Address | Leghvtakhevi-Schlucht, 0105 Tiflis, Georgien |
| Geo Coordinates | 41.68650, 44.80800 |
| Part of Walk | Alt-Tiflis: Schwefelbäder von Abanotubani, Festung Narikala und Kala |
| Generated | Generated |
Wandern Sie in die dramatische Felsenklamm von Leghvtakhevi, deren Name übersetzt Feigenschlucht bedeutet, benannt nach den wilden Feigenbäumen, die seit Jahrhunderten an den schroffen Basaltklippen wurzeln. Am Kopf dieser gewundenen Schlucht stürzt ein natürlicher Wasserfall über zweiundzwanzig Meter über eine senkrechte vulkanische Felswand in das schäumende Bett des Gebirgsbachs Tsawkisistskali. Es ist ein faszinierendes Naturerlebnis, eine derart urwüchsige alpine Klamm unmittelbar hinter den historischen Altstadtgassen einer traditionsreichen Millionenmetropole zu entdecken.
Schauen Sie nach oben an die steilen Felswände, wo traditionelle Wohnhäuser kühn über dem schwindelerregenden Abgrund thronen. Ihre weit auskragenden Holzbalkone mit zarter ornamentaler Laubsägearbeit scheinen frei zwischen Fels und Himmel zu schweben und zeugen von herausragender georgischer Zimmermannskunst. Im Mittelalter bildete diese tief eingeschnittene Schlucht einen natürlichen Schutzgraben für die südliche Flanke der Festung Kala gegen feindliche Angreifer. Das kühle Mikroklima der Klamm bot den Bewohnern der Altstadt seit jeher willkommene Zuflucht vor den sengenden Hitzewellen des kaukasischen Hochsommers.
Während der Sowjetära lag dieses landschaftliche Kleinod jahrzehntelang vergessen und unter Schutt und Betonröhren begraben. Erst ein umfassendes städtisches Restaurierungsprojekt legte das historische Flussbett im Jahr 2012 wieder frei und schuf den heutigen idyllischen Spazierweg mit Holzbrücken. Bei den Ausgrabungen entdeckten Archäologen alte Gerbereiwerkstätten, jahrhundertealte Tonwasserleitungen und Fundamente historischer Mühlen aus dem vierzehnten Jahrhundert. Die reiche Vegetation mit Farnen, Moosen und wilden Efeuranken unterstreicht den wildromantischen Charakter dieses versteckten Naturparadieses.
Auf der Aussichtsplattform am Fuße des Wasserfalls erfrischt feiner Sprühnebel das Gesicht, während Sonnenstrahlen durch die Felsspalten brechen und schillernde Regenbögen erzeugen. Das beruhigende Rauschen des herabstürzenden Wassers dämpft den städtischen Verkehrslärm vollkommen und schenkt dem Wanderer eine Oase meditativer Ruhe. Geologie, Natur und historische Baukunst verschmelzen hier zu einem der eindrucksvollsten Ensembles des Südkaukasus. Der Gesang der Gebirgsvögel und das Rauschen des Wassers bilden eine meditative Symphonie, die jeden Besucher tief verzaubert.
Steigen Sie den gewundenen Gebirgspfad hinauf zu den stolzen Wehrmauern der oberen Zitadelle von Narikala.