Beatles-Platz und Große Freiheit

Why is it significant?

Stellen Sie Ihre Füße auf die kreisrunde, schwarz gepflasterte Vinyl-Schallplatte des Beatles-Platzes und spüren Sie die Vibrationen der Popgeschichte an der Mündung der Großen Freiheit.

Key Facts

PlaceBeatles-Platz und Große Freiheit
AddressBeatles-Platz, 20359 Hamburg, Germany
Geo Coordinates53.55080, 9.95750
Part of WalkHafenrand, Landungsbrücken, St. Pauli und Reeperbahn: Seefahrt, Michel und Kiez
GeneratedGenerated

Open the walk

Stellen Sie Ihre Füße auf die kreisrunde, schwarz gepflasterte Vinyl-Schallplatte des Beatles-Platzes und spüren Sie die Vibrationen der Popgeschichte an der Mündung der Großen Freiheit. Gestaltet im Jahr 2008 mit einem Durchmesser von fast dreißig Metern, erinnert dieser Platz an die entscheidenden Lehrjahre der vier Musiker aus Liverpool, die zwischen 1960 und 1962 in den rauen Kiez-Clubs von St. Pauli zu Weltstars reiften. Die fünf silhouettenhaften Edelstahlskulpturen stellen John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr sowie den ursprünglichen Bassisten Stuart Sutcliffe dar, dessen tragischer früher Tod eng mit Hamburg verknüpft ist. John Lennon brachte es später auf den berühmten Punkt: Ich bin zwar in Liverpool geboren, aber in Hamburg bin ich erwachsen geworden. In legendären Kellern wie dem Indra-Club, dem Kaiserkeller und dem Star-Club spielten die blutjungen Musiker oft acht Stunden pro Nacht bis zur totalen Erschöpfung vor einem Publikum aus Matrosen, Boxern, Prostituierten und Studenten. Die Große Freiheit selbst verdankt ihren Namen den Altonaer Religions- und Gewerbefreiheiten des siebzehnten Jahrhunderts, die diesen Streifen zu einem Zufluchtsort machten. Hier begann der Siegeszug der Beatmusik, der die moderne Jugendkultur für immer veränderte. Die bronzenen Umrisse der Instrumente erinnern an die legendären Auftritte im Kaiserkeller und im legendären Star-Club. Die glänzenden Edelstahlskulpturen der Musiker fangen das bunte Licht der umstehenden Neonschilder und Clubfassaden auf faszinierende Weise ein.

Blicken Sie auf die Gravuren im Boden: Zwischen den Granitsteinen sind die Titel unzähliger Welthits der Fab Four in Edelstahlbänder eingraviert. Musikfans aus allen Kontinenten versammeln sich hier regelmäßig, um Fotos an der historischen Wiege der modernen Popmusik zu schießen.

Der Schlagzeuger im Monument ist doppelt angelegt: Seine Umrisse verschmelzen bewusst Ringo Starr mit dem frühen Hamburger Drummer Pete Best.

Vor ihrem ersten Konzert im Indra-Club im August 1960 schliefen die Beatles in fensterlosen Abstellräumen hinter der Leinwand des benachbarten Kinos Bambi.

Wandern Sie nun die Reeperbahn ostwärts zurück zum beleuchteten Spielbudenplatz vor dem Panoptikum.

Nearby stories