Krešimir-Promenade und Zitrusgärten im Stadtgraben

Why is it significant?

Auf Ihrem weiteren Spaziergang entlang der hohen Steinpromenade der Petar-Krešimir-Straße eröffnet sich ein faszinierender Einblick in die nördlichen Wehranlagen von Dubrovnik.

Key Facts

PlaceKrešimir-Promenade und Zitrusgärten im Stadtgraben
AddressUlica Petra Krešimira IV 14, 20000 Dubrovnik, Kroatien
Geo Coordinates42.64600, 18.11800
Part of WalkRektorenpalast, Kathedrale und Jesuitenviertel: Das Herz der Republik Ragusa
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Auf Ihrem weiteren Spaziergang entlang der hohen Steinpromenade der Petar-Krešimir-Straße eröffnet sich ein faszinierender Einblick in die nördlichen Wehranlagen von Dubrovnik. Der tiefe, trockene Festungsgraben, der sich unterhalb der Mauern erstreckt, hat sich über Jahrhunderte in eine grüne Oase verwandelt. In diesem windgeschützten Mikroklima gedeihen üppige Haine aus Bitterorangen, Granatäpfeln und blühenden Oleandern, deren Duft zu Ihnen heraufweht.

Diese nördliche Bergflanke war historisch der am meisten gefährdete Abschnitt der Stadt, da feindliche Geschütze von den Hängen des Berges Srđ herabfeuern konnten. Nach dem Fall von Bosnien im Jahr 1461 berief der Senat von Ragusa den berühmten Florentiner Renaissance-Baumeister Michelozzo di Bartolomeo, der die Befestigungen modernisierte und Mauern mit einer Dicke von bis zu sechs Metern errichten ließ.

Michelozzo gestaltete auch die gewaltige Rundbastion Minčeta um, die sich majestätisch im Westen erhebt, und verstärkte sie mit massiven Böschungsmauern für schwere Bronzekanonen. Alte Chroniken berichten, dass damals jeder Besucher, der die Stadt durch die Tore betreten wollte, als verpflichtenden Brückenzoll einen bearbeiteten Steinquader passender Größe mitbringen musste. In den terrassierten Gräben sammelten sorgfältig angelegte Rinnen das Regenwasser und leiteten es in riesige unterirdische Zisternen, um die Wasserversorgung der Bevölkerung während langer Belagerungen sicherzustellen.

Beim Blick über die steinerne Brüstung begeistert der Kontrast zwischen der unerbittlichen Strenge der Wehrtürme und der idyllischen Ruhe der darunter liegenden Zitrushaine. Weinreben und Bougainvilleen ranken an den Kalksteinmauern empor und zeugen von der Kunst der Bürger, selbst Verteidigungsanlagen mit lebendiger Natur zu verbinden. Die jahrhundertealten Festungsmauern strahlen in der Nachmittagssonne eine unbezwingbare Ruhe aus, die das harmonische Miteinander von militärischer Wehrhaftigkeit und gärtnerischer Zivilisation spürbar macht. Die schattigen Pfade unter den alten Zypressen und die blühenden Bougainvilleen an den Steinwänden laden Spaziergänger zu einer beschaulichen Pause mit Blick auf das Meer ein.

Setzen Sie Ihren Weg in Richtung der Seilbahnstation und der Posat-Terrasse fort.

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