Wasserschloss und Holländischer Brook

Why is it significant?

Halten Sie inne auf der Poggenmühlenbrücke und blicken Sie auf das wohl berühmteste und meistfotografierte Postkartenmotiv Hamburgs: das malerische Wasserschloss.

Key Facts

PlaceWasserschloss und Holländischer Brook
AddressDienerreihe 4, 20457 Hamburg, Germany
Geo Coordinates53.54550, 9.99850
Part of WalkAltstadt, Rathaus, Kontorhäuser und Speicherstadt: Hanseatische Kaufmannsmacht
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Halten Sie inne auf der Poggenmühlenbrücke und blicken Sie auf das wohl berühmteste und meistfotografierte Postkartenmotiv Hamburgs: das malerische Wasserschloss. Auf einer schmalen Halbinsel genau am Zusammenfluss von Wandrahmsfleet und Holländischbrookfleet gelegen, hebt sich dieses charmante viergeschossige Backsteingebäude mit seinen Rundtürmen, Sprossenfenstern und Kupferdächern zierlich von den wuchtigen Speicherblöcken der Umgebung ab. Erbaut zwischen 1905 und 1907 während des dritten Bauabschnitts der Speicherstadt, diente das Gebäude ursprünglich als Wohn- und Arbeitsstätte für die Hafenarbeiter und Windenwärter, die für die Wartung der hydraulischen Hebewerkzeuge zuständig waren. Da die Speicherstadt als reines Arbeitsgebiet nachts von Zöllnern abgeriegelt wurde, war das Wasserschloss eines der ganz wenigen Gebäude, in denen Menschen tatsächlich dauerhaft wohnen durften. Heute beherbergt das Gebäude ein traditionsreiches Teekontor sowie ein Restaurant, in dem Gäste umgeben von historischem Holzmobiliar und hunderten Teesorten aus aller Welt die maritime Atmosphäre genießen können. Wenn am Abend die historischen Laternen angehen und sich die beleuchteten Backsteinfassaden im dunklen Fleetwasser spiegeln, offenbart sich die Speicherstadt von ihrer romantischsten Seite. Viele Spaziergänger und Fotografen aus aller Welt nutzen diesen malerischen Aussichtspunkt, um das historische Erbe Hamburgs auf Bildern festzuhalten. Die historische Klinkerarchitektur trotzt seit über einem Jahrhundert Wind, Gezeiten und stürmischem Wetter an den Elbfleeten. Die malerischen Backsteinbögen und die historischen Laternen an den Kaimauern verleihen diesem Flusswinkel einen fast märchenhaften Zauber.

Betrachten Sie die Erker und den zierlichen Uhrturm: Das Wasserschloss wirkt wie ein verwunschenes Renaissanceschlösschen mitten im nüchternen Industriehafen. Wenn die Abenddämmerung einsetzt, spiegeln sich die erleuchteten Bogenfenster des Wasserschlosses im dunklen Fleetwasser zu einem unvergesslichen Bild.

Da der Boden im Mündungsbereich extrem feucht war, wurden für das Fundament des relativ kleinen Wasserschlosses hunderte Nadelholzpfähle tief in die Elberde gerammt.

Die Windenwärter, die hier lebten, mussten Tag und Nacht einsatzbereit sein, um bei Sturmfluten die schweren Schotten und Luken der Speicher rechtzeitig zu sichern.

Gehen Sie nun nach Westen entlang des Straßenzuges Neuer Wandrahm zum Speicherstadtmuseum am Sandtorkai.

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