Buža-Tor und nördliche Festungsmauer

Why is it significant?

Erreichen Sie das hochgelegene Buža-Tor, das im Jahr 1908 während der österreichisch-ungarischen Verwaltung durch die Festungsmauer geschlagen wurde. Das Wort Buža bedeutet im lokalen Dialekt Loch oder Durchlass.

Key Facts

PlaceBuža-Tor und nördliche Festungsmauer
AddressUlica od Buže 1, 20000 Dubrovnik, Kroatien
Geo Coordinates42.64290, 18.11120
Part of WalkStradun, Prijeko-Gassen und das Herz von Ragusa: Die Altstadt von Dubrovnik
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Erreichen Sie das hochgelegene Buža-Tor, das im Jahr 1908 während der österreichisch-ungarischen Verwaltung durch die Festungsmauer geschlagen wurde. Das Wort Buža bedeutet im lokalen Dialekt Loch oder Durchlass. Die Militärbehörden öffneten die mittelalterliche Mauer, um den Offizieren der Garnison einen direkten Zugang zu Tennisplätzen an den Hängen des Berges Srđ zu verschaffen.

Von der Terrasse am Buža-Tor breitet sich ein faszinierendes Meer aus Terrakotta-Dachziegeln vor Ihnen aus. Beachten Sie die Farbnuancen: Leuchtend orangefarbene Ziegel markieren jene Dächer, die nach den schweren Beschädigungen der Belagerung von 1991 wieder aufgebaut wurden, während verwitterte tiefrote Ziegel seit dem achtzehnten Jahrhundert die Häuser decken.

Unmittelbar über dem Tor ragt der wuchtige Minčeta-Turm auf, der höchste Punkt des Verteidigungsgürtels. In den 1460er Jahren von Michelozzo di Bartolomeo und Juraj Dalmatinac vollendet, schützten seine sechs Meter dicken Mauern die Stadt vor Artilleriefeuer aus dem bergigen Hinterland. Die Felswand unterhalb des Tores fällt steil in den nördlichen Graben ab und bildete einen natürlichen Schutzwall gegen Belagerer. Heute führt von hier aus ein reizvoller Treppenweg hinauf zur Panoramastrasse, von wo aus Wanderer den Aufstieg auf den Berg Srđ beginnen können. Der Kontrast zwischen den mächtigen grauen Steinquadern und den leuchtenden Ziegeldächern ist schlicht atemberaubend und fasziniert jeden Besucher der Festungsstadt aufs Neue. Von dieser windumwehten Kante aus begreift man die militärische Raffinesse der Verteidigungslinie, die Angreifern keine tote Ecke und keinen toten Winkel bot. Die Weite des Horizonts über den Ziegeldächern lässt den Geist zur Ruhe kommen.

An diesem erhöhten Punkt offenbart sich die geometrische Perfektion Ragusas. Das strenge Gefüge der Treppengassen, die zur Schlucht des Stradun hinabstürzen, bezeugt den Weitblick der mittelalterlichen Stadtplaner. Das Gefühl von Geborgenheit hinter diesen Mauern vermischt sich mit dem warmen Licht des Südens und Bergluft, die nach wildem Rosmarin duftet.

Steigen Sie ostwärts die Mauerstufen zum Dominikanerkloster und Revelin-Platz hinab.

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