Terazije-Brunnen und historisches Hotel Moskva
Why is it significant?
Sie haben den Platz Terazije erreicht, die historische Flaniermeile Belgrads. Vor Ihnen steht der Terazije-Brunnen — Terazijska česma, ein acht Meter hoher Steinbrunnen, der 1860 von Fürst Miloš Obrenović errichtet wurde, um seine Rückkehr an die Macht zu feiern.
Key Facts
| Place | Terazije-Brunnen und historisches Hotel Moskva |
|---|---|
| Address | Terazije 20, Belgrad, Serbien |
| Geo Coordinates | 44.81320, 20.46020 |
| Part of Walk | Knez Mihailova, Terazije und Bohème-Viertel Skadarlija: Belgrader Lebensart |
| Generated | Generated |
Sie haben den Platz Terazije erreicht, die historische Flaniermeile Belgrads. Vor Ihnen steht der Terazije-Brunnen — Terazijska česma, ein acht Meter hoher Steinbrunnen, der 1860 von Fürst Miloš Obrenović errichtet wurde, um seine Rückkehr an die Macht zu feiern. Direkt gegenüber erhebt sich das Hotel Moskva, eine unübersehbare Architekturikone und eines der ältesten Grandhotels des Balkans.
Eröffnet im Januar 1908 von König Peter dem Ersten, wurde das Hotel Moskva von Architekt Jovan Ilkić und Petersburger Ingenieuren im russischen Sezessionsstil erbaut. Seine glänzende gelb-grüne Fassade ist mit Zsolnay-Keramikfliesen und Majolikaplatten aus dem ungarischen Pécs verkleidet. Das Dach ziert ein Mosaikfeld mit dem Titel Russland ehrt die Künste.
Seit über einem Jahrhundert gilt das Wiener Café im Erdgeschoss des Hotels als Treffpunkt der serbischen Kultur und Diplomatie. An den Marmortischen saßen Berühmtheiten wie Albert Einstein, Leo Trotzki, Maxim Gorki, Jean-Paul Sartre, Indira Gandhi und Orson Welles. Die hauseigene Konditorei schuf 1974 die berühmte Torte Moskva Šnit, die bis heute als kulinarisches Aushängeschild gilt.
Die leuchtende Keramikfassade mit ihren zierlichen schmiedeeisernen Balkonen strahlt den Zauber der Belle Époque aus. Das Plätschern des alten Brunnens begleitet das rege Treiben auf dem Boulevard, wo Belgrader Tradition und moderner Lebensstil auf charmante Weise verschmelzen. Generationen von Belgradern haben sich an diesem historischen Trinkbrunnen verabredet, der bis heute ein beliebter Orientierungspunkt im Herzen der Innenstadt ist. Die prächtige Sezessionsfassade des Grandhotels mit ihren floralen Ornamenten und smaragdgrünen Kacheln erinnert an die Blütezeit mitteleuropäischer Hotelkultur. Wer hier bei einem Kaffee sitzt, genießt den weiten Blick über die sanft abfallenden Hänge hinab zur Save und taucht ein in das nostalgische Flair einer vergangenen Epoche. Die edlen Kristalllüster und das geschmackvolle Jugendstilinterieur im Salon des Hotels Moskva verströmen zeitlose Klasse. Reisende aus aller Welt schätzen diese einzigartige Mischung aus Wiener Caféhaus-Tradition und osteuropäischer Gastfreundschaft.
Gehen Sie nach Norden zum Palast Albanija am südlichen Beginn der Fußgängerzone Knez Mihailova.