Festspielbezirk, Felsenreitschule und Stift Sankt Peter: Hochkultur und Klostertradition
Von der Pferdeschwemme über das Große Festspielhaus und Sankt Peter zu Dom und Festung Hohensalzburg
Salzburg · 12 stops · 36 min audio · Generated
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1. Herbert-von-Karajan-Platz und Pferdeschwemme
Herbert-von-Karajan-Platz 1, 5020 Salzburg, Austria
Treten Sie auf das Pflaster des Herbert-von-Karajan-Platzes und lassen Sie die monumentale barocke Pferdeschwemme auf sich wirken. Direkt an die senkrecht aufragende Felswand des Mönchsbergs gebaut, wurde diese prunkvolle Anlage 1693 unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach errichtet. Hier wurden die edlen fürstlichen Paradepferde gesäubert und den Bürgern in kunstvollen Vorführungen präsentiert.
In der Mitte des Brunnenbeckens erhebt sich die kraftvolle Skulpturengruppe des Rossbändigers, die Michael Bernhard Mandl im Jahr 1695 aus weißem Untersberger Marmor meißelte. Dahinter leuchten die farbenfrohen Pferdefresken von Franz Anton Ebner an der Schauwand, die vierundzwanzig stolze Zuchthengste in verschiedenen Schrittarten darstellen. Sie vermitteln einen lebhaften Eindruck von der fürstlichen Reitkultur des Barockzeitalters.
Der Platz wurde nach dem weltberühmten Salzburger Dirigenten Herbert von Karajan benannt, der nur wenige hundert Meter entfernt an der Salzach geboren wurde. Karajan prägte die Salzburger Festspiele über drei Jahrzehnte hinweg als künstlerischer Leiter und machte die Stadt zum globalen Epizentrum der klassischen Musik. Er wandelte oft durch diese Gassen, um sich auf abendliche Opernaufführungen einzustimmen. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Früher führte die Hauptverbindungsstraße nach Bayern direkt an diesem Platz vorbei, ehe der Neutor-Tunnel gebaut wurde. Die Kombination aus schroffem Naturfelsen und imperialer Brunnenarchitektur macht den Platz zu einem der unverwechselbarsten Orte Österreichs. Hier spürt man den barocken Repräsentationswillen der Fürsterzbischöfe in seiner vollkommensten Ausprägung. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Schlendern Sie nun wenige Schritte nach Süden durch die Hofstallgasse zum majestätischen Portal des Großen Festspielhauses.
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2. Großes Festspielhaus und Hofstallgasse
Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg, Austria
Blicken Sie auf die langgestreckte Fassade des Großen Festspielhauses in der Hofstallgasse, die sich harmonisch an die Flanke des Mönchsbergs schmiegt. Für den Bau dieses Jahrhundertbauwerks wurden zwischen 1956 und 1960 über fünfzigtausend Kubikmeter massiver Fels aus dem Berg gesprengt. Architekt Clemens Holzmeister schuf hier eine monumentale Theaterikone, die mit einer Bühnenbreite von einhundert Metern zu den größten Opernhäusern der Welt zählt.
Die Eröffnung am sechsundzwanzigsten Juli 1960 dirigierte kein Geringerer als Herbert von Karajan mit einer legendären Aufführung von Richard Strauss Der Rosenkavalier. Der Zuschauersaal bietet Platz für über zweitausendeinhundert Gäste und ist mit edlen Edelhölzern und bronzenen Verzierungen ausgekleidet. Seine Akustik gilt bei Dirigenten und Sängern weltweit als akustisches Wunderwerk.
An dieser Stelle befanden sich früher die fürsterzbischöflichen Hofmarställe, die Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau um 1607 errichten ließ. Bis zu zweihundertfünfzig fürstliche Prunkpferde standen hier in prächtigen Marmorkrippen. Holzmeister integrierte die historischen Prunkportale und barocken Steinmetzarbeiten meisterhaft in den modernen Festspielkomplex. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
In den Sommermonaten verwandelt sich die Hofstallgasse in einen glamourösen roten Teppich für die internationale Kulturprominenz. Staatspräsidenten, Operndiven und Musikliebhaber aus über achtzig Nationen strömen Abend für Abend zu den Festspielvorstellungen. Es ist das pulsierende Herz der Festspielstadt Salzburg, in dem Theatergeschichte geschrieben wird. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Gehen Sie weiter zur benachbarten Felsenreitschule und werfen Sie einen Blick auf die aus dem Fels geschlagenen Arkadenbögen.
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3. Felsenreitschule und Karl-Böhm-Saal
Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg, Austria
Betreten Sie die atemberaubende Arena der Felsenreitschule und blicken Sie auf die sechsundneunzig Arkadennischen, die in drei Stockwerken übereinander direkt in den nackten Mönchsbergfelsen geschlagen wurden. Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun beauftragte 1693 Johann Bernhard Fischer von Erlach, den ehemaligen Steinbruch des Doms in eine fürstliche Sommerreitschule zu verwandeln. Aus den Arkaden verfolgte der Hofstaat Reitturniere und Hirschjagden.
Im Jahr 1926 erkannte Theaterlegende Max Reinhardt das überragende theatralische Potenzial dieses Naturraumes und inszenierte hier Goldonis Diener zweier Herren. Später schufen Clemens Holzmeister und Dirigent Herbert von Karajan eine mobile Regenschutzüberdachung, die den Spielort allwettertauglich machte. Die rohe Felswand dient bis heute als unverwechselbare natürliche Theaterkulisse.
Filmbegeisterte aus aller Welt erkennen die Felsenreitschule sofort als Kulisse des Chorwettbewerbs im Hollywood-Film Meine Lieder, meine Träume. Genau hier sang die Familie Trapp das bewegende Lied Edelweiß, ehe sie vor den nationalsozialistischen Verfolgern die Flucht ergriff. Direkt nebenan liegt der Karl-Böhm-Saal mit seinem sechshundert Quadratmeter großen barocken Deckenfresko von Johann Michael Rottmayr. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Die Akustik vor dem porösen Konglomeratgestein verleiht Stimmen und Instrumenten eine unvergleichliche Trockenheit und Klarheit. Jedes Flüstern auf der riesigen Bühne erreicht die hintersten Ränge mit faszinierender Intensität. Es ist ein weltweit einzigartiger Bühnenraum, in dem Naturfels und Bühnenkunst zu einer vollkommenen Symbiose verschmelzen. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Verlassen Sie die Hofstallgasse und steigen Sie die Schlosserstiege hinauf zur Festungsgasse mit Blick auf das Stift Sankt Peter.
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4. Festungsgasse und Schlosserstiege
Festungsgasse 4, 5020 Salzburg, Austria
Biegen Sie in die geschichtsträchtige Festungsgasse ein, die sich sanft an den Fuß des Festungsbergs schmiegt. Über Jahrhunderte hinweg war dieser gepflasterte Hohlweg die wichtigste Versorgungsroute hinauf zur hoch thronenden Festung Hohensalzburg. Schwere Pferdefuhrwerke mit Mehl, Bierfässern und Kanonenkugeln rumpelten hier über das Kopfsteinpflaster nach oben.
An der Gasse liegt die Talstation der Salzburger Festungsbahn, die bereits 1892 als Wasserballastbahn ihren Betrieb aufnahm. Heute befördert eine hochmoderne Standseilbahn Besucher in weniger als einer Minute auf den Festungsberg. Wer den Fußweg bevorzugt, wandert an jahrhundertealten Handwerkerhäusern vorbei, in denen früher Waffenschmiede, Schlosser und Seiler für den fürstlichen Hof tätig waren.
Zahlreiche kleine Gedenktafeln und eingelassene Hauszeichen erzählen von Salzburger Schicksalen und den Bränden vergangener Epochen. Trotz des regen Besucherstroms bewahrt die Festungsgasse am frühen Morgen und späten Abend ihren stillen mittelalterlichen Zauber. Hier spürt man den Übergang vom städtischen Treiben zur erhabenen Felsfestung. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Von den oberen Abschnitten der Gasse eröffnen sich immer wieder faszinierende Durchblicke auf die Zwiebeltürme von Sankt Peter und die Dächer der Altstadt. Die alten Stützmauern aus Konglomeratgestein trotzen seit Jahrhunderten dem Hangdruck des Festungsberges. Es ist ein lebendiger Zeuge mittelalterlicher Bau- und Wehrkunst. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Biegen Sie nach links in den schattigen Klosterbezirk von Stift Sankt Peter und den weltberühmten Petersfriedhof ein.
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5. Stift Sankt Peter und Petersfriedhof
Sankt-Peter-Bezirk 1, 5020 Salzburg, Austria
Treten Sie in den verwunschenen Petersfriedhof ein und lauschen Sie der feierlichen Stille unter den schattigen Trauerweiden. Um das Jahr 696 gründete der fränkische Bischof Rupert dieses Benediktinerkloster, das als älteste ununterbrochen bestehende Abtei im deutschen Sprachraum gilt. Der Friedhof schmiegt sich unmittelbar an die senkrechte Felswand des Festungsbergs und gehört zu den malerischsten Begräbnisstätten der Welt.
In den nackten Fels gehauen liegen die geheimnisvollen Katakomben von Sankt Peter, die frühchristlichen Einsiedlern als Gebets- und Begräbnisstätten dienten. Steigen Sie die steilen Felstreppen hinauf zur Gertrauden- und Maximuskapelle, die im zwölften Jahrhundert geweiht wurden. Von den winzigen Fenstern der Felsenhöhlen blickt man direkt auf die kunstvoll geschmiedeten Grabkreuze des Friedhofs.
Hier ruhen bedeutende Persönlichkeiten der österreichischen Kulturgeschichte: Mozarts geliebte Schwester Maria Anna, genannt Nannerl, fand hier ihre letzte Ruhe, ebenso wie Mozarts Freund und Mentor Michael Haydn. Auch Santino Solari, der geniale Architekt des Salzburger Doms, liegt hier begraben. Die schmiedeeisernen Grabkreuze sind meisterhafte Unikate alpenländischer Handwerkskunst. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Die romanische Stiftskirche Sankt Peter besticht durch ihr prachtvolles romanisches Westportal und den überbordenden Rokoko-Stuck im Innenraum. Nebenan lädt der Stiftskeller Sankt Peter zu Tisch, der bereits 803 von Alkuin urkundlich erwähnt wurde und als älteste Gaststätte Mitteleuropas gilt. Hier verbinden sich vierzehn Jahrhunderte gelebte Glaubenstradition mit Salzburger Lebensfreude. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Verlassen Sie den Friedhof durch den romanischen Torbogen und treten Sie hinaus auf den weiten Domplatz vor den Salzburger Dom.
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6. Salzburger Dom und Domplatz
Domplatz 1, 5020 Salzburg, Austria
Blicken Sie empor zur majestätischen Doppelturmfassade des Salzburger Doms aus hellem Untersberger Marmor. Nach dem verheerenden Brand der romanischen Kathedrale im Jahr 1598 ließ Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems diesen ersten monumentalen frühbarocken Dom nördlich der Alpen erbauen. Baumeister Santino Solari vollendete das monumentale Gotteshaus zwischen 1614 und 1628 als weithin sichtbares Symbol fürstlicher Macht.
Treten Sie durch die bronzenen Portale in das gewaltige Mittelschiff und bestaunen Sie die einundsiebzig Meter hohe Vierungskuppel. Gleich links neben dem Eingang steht das berühmte bronzene romanische Taufbecken aus dem Jahr 1321, getragen von vier Löwenfiguren. In diesem historischen Taufbecken wurde am achtundzwanzigsten Januar 1756 Wolfgang Amadeus Mozart auf den Namen Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus getauft.
Jeden Sommer verwandelt sich der Domplatz mit seinen geschlossenen Arkadenbögen in die spektakulärste Theaterbühne der Welt. Vor der Domfassade wird seit 1920 Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel Jedermann aufgeführt. Wenn der markerschütternde Jedermann-Ruf von den Türmen und der Festung widerhallt, stockt tausenden Zuschauern allabendlich der Atem. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Im Dom wirkte Mozart viele Jahre lang als Hoforganist und Konzertmeister der fürstlichen Hofkapelle. Für diesen Raum komponierte er unsterbliche Meisterwerke wie die Krönungsmesse und zahlreiche feierliche Kirchensonaten. Mit fünf eigenständigen Orgeln besitzt der Dom ein klangliches Ensemble, das weltweit seinesgleichen sucht. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Schreiten Sie durch den nördlichen Dombogen hinaus auf den prächtigen Residenzplatz mit seinem riesigen Marmorbrunnen.
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7. Residenzplatz und Glockenspiel
Residenzplatz 1, 5020 Salzburg, Austria
Betreten Sie den weitläufigen Residenzplatz, der von den fürstlichen Palästen der Alten und Neuen Residenz umrahmt wird. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ um 1587 den mittelalterlichen Domfriedhof und dutzende Bürgerhäuser rigoros abreißen, um Platz für diesen repräsentativen Platz nach römischem Vorbild zu schaffen. Hier demonstrierten die Salzburger Kirchenfürsten ihren Reichtum und ihre weltliche Herrschaft.
Im Mittelpunkt des Platzes sprudelt der monumentale Residenzbrunnen, der zwischen 1656 und 1661 aus Untersberger Marmor gemeißelt wurde. Mit einer Höhe von fünfzehn Metern gilt er als der größte Barockbrunnen Mitteleuropas außerhalb Italiens. Vier wasserspeiende Meeresrosse, muskulöse Karyatiden und ein blasender Triton krönen das spektakuläre barocke Wasserspiel.
Aus dem Turm der Neuen Residenz erklingt dreimal täglich das historische Salzburger Glockenspiel mit fünfunddreißig gestimmten Bronzeglocken. Gegossen um 1689 in Antwerpen von Melchior de Haze, schlägt die mechanische Messingwalze Melodien von Mozart und traditionelle alpenländische Weisen an. Generationen von Salzburgern richteten ihre Taschenuhren nach dem melodischen Klang dieser Glocken. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
In den Prunkräumen der Alten Residenz residierten die Fürsterzbischöfe in unvorstellbarem Luxus mit venezianischen Spiegeln und kostbaren Wandteppichen. Hier empfing auch der junge Mozart seine fürstlichen Gagen nach gefeierten Hofkonzerten. Heute beherbergen die Paläste das innovative DomQuartier-Museum mit faszinierenden Kunstschätzen. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Gehen Sie nach Westen über die Marktgasse hinüber zum geschäftigen Alten Markt mit dem Café Tomaselli.
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8. Alter Markt und Café Tomaselli
Alter Markt 9, 5020 Salzburg, Austria
Treten Sie auf das Kopfsteinpflaster des Alten Marktes, der bereits im dreizehnten Jahrhundert das pulsierende Zentrum der Salzburger Kaufmannschaft bildete. Im Mittelpunkt plätschert der Florianibrunnen mit seiner kunstvollen Renaissance-Bronzestatue des heiligen Florian aus dem Jahr 1734. Um den Platz reihen sich prachtvolle barocke Bürgerhäuser mit eleganten Stuckfassaden und schmalen Giebeln.
Am Alten Markt Nummer neun lädt das Café Tomaselli ein, das älteste durchgehend betriebene Kaffeehaus Österreichs mit einer Tradition seit 1700. Familie Tomaselli übernahm das Etablissement im Jahr 1852 und begründete die weltberühmte österreichische Kaffeekultur der Festspielstadt. Schon Mozarts Witwe Constanze verkehrte hier mit ihrem zweiten Gemahl Georg Nikolaus von Nissen.
Gegenüber befindet sich die Alte Fürsterzbischöfliche Hofapotheke mit ihrer prächtigen Rokoko-Innenausstattung aus geschnitztem Holz. Gleich daneben fällt das schmalste Haus der Salzburger Altstadt ins Auge: Mit einer Fassadenbreite von gerade einmal einem Meter und zweiundvierzig Zentimetern wurde es einst in eine schmale Gasse hineingequetscht. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Am Alten Markt spürt man das bürgerliche Selbstbewusstsein der Salzburger Kaufleute gegenüber den herrschenden Fürsterzbischöfen. Bis heute servieren weiß geschürzte Kuchendamen im Tomaselli traditionelle Spezialitäten wie Dobostorte und Einspänner auf Silbertabletts. Es ist ein herrlicher Ort, um die Seele der Salzburger Lebensart zu inhalieren. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Gehen Sie wenige Schritte nach Westen durch die Durchhäuser zum Universitätsplatz vor die majestätische Kollegienkirche.
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9. Kollegienkirche und Universitätsplatz
Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg, Austria
Blicken Sie empor zur gewaltigen, schneeweißen Fassade der Kollegienkirche, die den lebhaften Universitätsplatz beherrscht. Erbaut zwischen 1696 und 1707 von Johann Bernhard Fischer von Erlach für die Benediktineruniversität, gilt diese Universitätskirche als Höhepunkt der barocken Sakralarchitektur in Europa. Die geschwungenen Türme und die monumentale Kuppel verleihen dem Bau eine unvergleichliche Leichtigkeit.
Treten Sie in den vollkommen in strahlendem Weiß gehaltenen Innenraum ohne bunte Wandfresken, der ganz von der Wirkung des einfallenden Sonnenlichts lebt. Fischer von Erlach schuf hier eine lichtdurchflutete Kathedrale der Wissenschaften, die der göttlichen Weisheit geweiht ist. Der Hochaltar zeigt eine spektakuläre barocke Wolken- und Engelglorie aus Stuckgips.
Zu Füßen der Kirche breitet sich von Montag bis Samstag der traditionsreiche Salzburger Grünmarkt aus. Bäuerinnen und Händler aus dem Salzburger Flachgau und dem bayerischen Grenzgebiet bieten frisches Obst, Bergkäse, Bauernbrot und die beliebten warmen Bosna-Würste an. Der Duft von frischen Kräutern und geräuchertem Speck erfüllt den gesamten Platz. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Während der Salzburger Festspiele dient die Kollegienkirche regelmäßig als avantgardistische Bühne für zeitgenössische Musik und spirituelle Konzerte. Die klare, hallige Akustik bringt moderne Chorwerke ebenso zum Leuchten wie barocke Oratorien. Es ist ein faszinierender Dialog zwischen barocker Architektur und lebendiger Gegenwartskunst. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Spazieren Sie nach Norden zum Anton-Neumayr-Platz und fahren Sie mit dem Mönchsbergaufzug hinauf zum Panoramaweg.
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10. Mönchsbergaufzug und Panoramaweg
Mönchsberg 34, 5020 Salzburg, Austria
Treten Sie oben aus der Bergstation des Mönchsbergaufzugs heraus und genießen Sie die kühle Bergluft auf dem Plateau. Der Aufzug wurde bereits 1890 als elektrische Drahtseilbahn in den Fels gebaut und befördert Fahrgäste heute in sechzig Metern Höhe in modernsten Glaskabinen. Von der Panoramaplattform aus eröffnet sich eine schwindelerregende Aussicht auf die Dächer der Altstadt und den mächtigen Flusslauf der Salzach.
Folgen Sie dem befestigten Höhenweg entlang der alten Stadtmauer nach Süden. Der Mönchsberg besteht aus Nagelfluh-Konglomerat, das während der Eiszeiten durch das Zusammenspiel von Gletschern und Schmelzwasser geformt wurde. Jahrhundertealte Buchen, Kiefern und Eichen spenden wohltuenden Schatten auf dem Kammweg.
Entlang des Weges entdecken Sie immer wieder alte Schießscharten und historische Wehrtürme der ehemaligen Stadtbefestigung. Im Dreißigjährigen Krieg baute Fürsterzbischof Paris Lodron den Mönchsberg zu einer lückenlosen Bergfestung aus, die Salzburg vor jedem feindlichen Sturm bewahrte. Diese strategische Lage machte die Stadt zu einer der am besten geschützten Residenzen Europas. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Auf den Ruhebänken des Panoramawegs verweilten schon Dichter wie Stefan Zweig und Thomas Bernhard, um Inspiration für ihre Werke zu sammeln. Der Blick über die barocken Kirchtürme und die umliegenden Alpengipfel des Untersbergs lässt die Hektik des Alltags augenblicklich verfliegen. Es ist eine alpine Oase direkt über dem Herzen der Stadt. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Wandern Sie weiter auf dem Bergkamm nach Süden zur Richterhöhe mit ihrer historischen Kanonenbatterie.
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11. Richterhöhe und Festungspanorama
Mönchsberg 24, 5020 Salzburg, Austria
Treten Sie auf die steinerne Brustwehr der Richterhöhe und lassen Sie Ihren Blick nach Süden über das weite Salzburger Becken schweifen. Diese befestigte Geschützstellung wurde nach dem kaiserlichen Rat und Obmann des Salzburger Verschönerungsvereins Eduard Richter benannt. Hier oben standen schwere Bronzekanonen, um feindliche Truppenbewegungen im Tal der Riedenburg und im Moos frühzeitig unter Feuer zu nehmen.
Von diesem Aussichtspunkt aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf Schloss Leopoldskron und seinen spiegelnden Weiher, die eingebettet in die grüne Ebene liegen. Direkt gegenüber ragt die gewaltige Südfassade der Festung Hohensalzburg auf ihrem steilen Felsklotz empor. Am Horizont zeichnen sich die gezackten Felswände des Untersbergs, des Hohen Gölls und des Watzmanns scharf ab.
Zwei historische Gussstahlkanonen aus dem neunzehnten Jahrhundert erinnern bis heute an die militärische Schutzfunktion dieser Bastion. Doch schon im Biedermeier erkannten die Salzburger den landschaftlichen Zauber der Richterhöhe und verwandelten die Schanze in einen romantischen Aussichtsplatz. Junge Liebespaare und Naturfreunde schätzen diesen Punkt wegen seiner friedlichen Abgeschiedenheit. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Die Stille hier oben wird nur vom fernen Geläut der Kuhglocken aus dem Leopoldskroner Moos und dem Rauschen der Wipfel unterbrochen. An klaren Herbsttagen reicht die Fernsicht bis zu den schneebedeckten Dreitausendern der Hohen Tauern. Es ist zweifellos einer der erhabensten Aussichtspunkte im gesamten Salzburger Stadtgebiet. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Folgen Sie nun dem Festungsweg hinüber zum Haupttor der Festung Hohensalzburg und betreten Sie den oberen Burghof.
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12. Festung Hohensalzburg und Krautturm
Mönchsberg 34, 5020 Salzburg, Austria
Schreiten Sie durch das gewaltige Keutschach-Tor in die Festung Hohensalzburg, die größte vollständig erhaltene Burganlage ganz Mitteleuropas. Begonnen im Jahr 1077 durch Erzbischof Gebhard während des Investiturstreits, wurde die Trutzburg über ein halbes Jahrtausend hinweg kontinuierlich ausgebaut. Auf dem steilen Gipfel des Festungsbergs thronend, wurde diese Festung in ihrer gesamten Geschichte niemals von Feinden erobert.
Blicken Sie zum markanten Krautturm empor, in dem das berühmte mechanische Hornwerk, der Salzburger Stier aus dem Jahr 1502, untergebracht ist. Diese riesige historische Orgelwalze mit über zweihundert Pfeifen erzeugte einen dumpfen, dröhnenden Klang, der den Bürgern im Tal den Beginn und das Ende der Arbeit anzeigte. Bis heute ertönt der Stier täglich nach dem fürstlichen Glockenspiel über der Stadt.
Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach baute die Burg um 1500 zu einer luxuriösen Residenz mit prachtvollen Fürstenzimmern aus. Der Goldene Saal und die Goldene Stube bestechen durch ihre geschnitzten Zirbenholzdecken, vergoldeten Wandknöpfe und einen weltberühmten Majolika-Kachelofen. Keutschachs Wappen mit der weißen Rübe ist an über fünfzig Stellen der Festungsmauern kunstvoll eingemeißelt. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.
Von der Reckturm-Aussichtsplattform breitet sich ganz Salzburg wie ein vollendetes Modellspielzeug vor Ihren Augen aus. Die geschwungenen Flussschleifen der Salzach, die glänzenden Kuppeln des Doms und die schneebedeckten Alpengipfel verschmelzen zu einem unvergesslichen Bild. Hier oben spürt man den unbezwingbaren Geist dieser geschichtsträchtigen Bischofsstadt. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.
Damit endet dieser erlebnisreiche Rundgang durch den Salzburger Festspielbezirk, die Stifte und die Festung Hohensalzburg. Nehmen Sie die unvergesslichen Klänge und Ausblicke mit in Ihren weiteren Tag.