Altstadt, Dombezirk, Hohensalzburg und Mönchsberg: Barocke Fürstenpracht und Festungsgeschichte

Von Mozarts Geburtshaus über den Mönchsberggipfel und das Festspielhaus zum Dom und der Festung Hohensalzburg

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  1. 1. Mozarts Geburtshaus und Getreidegasse

    Getreidegasse 9, 5020 Salzburg, Austria

    Blicken Sie hinauf zur leuchtend ockergelben Fassade des Hagenauer Hauses in der geschichtsträchtigen Getreidegasse Nummer neun. Hier wurde am siebenundzwanzigsten Januar 1756 das wohl berühmteste musikalische Wunderkind der Menschheitsgeschichte geboren: Wolfgang Amadeus Mozart. In der engen Gasse mit ihren kunstvoll geschmiedeten Zunftzeichen und schmalen Durchhäusern spürt man unmittelbar den bürgerlichen Pulsschlag des barocken Salzburgs, das damals als fürsterzbischöfliches Residenzstädtchen europäische Kulturgeschichte schrieb.

    Betrachten Sie die kunstvoll vergoldeten schmiedeeisernen Ausleger, die über den Köpfen der Passanten ragen. Vom Schneider über den Bäcker bis hin zu modernen Modemarken bewahrt jedes Geschäft die strenge historische Tradition der Zunftausleger. Die Familie Mozart bewohnte im dritten Stockwerk eine bescheidene Wohnung mit Küche, Kabinett und Schlafzimmer, die Leopold Mozart von dem wohlhabenden Kaufmann Johann Lorenz von Hagenauer angemietet hatte.

    In den knarrenden Zimmern des heutigen Museums steht Mozarts originale Kindergeige, auf der er als Vierjähriger seine ersten fehlerfreien Melodien strich. Auch das Reiseklavier, Locken seines Hauses und persönliche Briefe voller sprühendem Wortwitz und derbem Salzburger Humor werden hier wie kostbare Reliquien aufbewahrt. Leopold erkannte das überirdische Genie seines Sohnes früh und brach von dieser Schwelle aus zu den triumphalen Konzertreisen an die Königshöfe von Paris, London und Wien auf. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben.

    Die Getreidegasse selbst war schon im Mittelalter die Hauptschlagader der Salzburger Bürgerstadt. Durch ihre charakteristischen Durchhäuser gelangt man über kopfsteingepflasterte Innenhöfe direkt auf den Universitätsplatz. Trotz verheerender Stadtbrände und militärischer Belagerungen blieben diese historischen Bausubstanzen nahezu unversehrt erhalten und bilden das Herzstück des UNESCO-Weltkulturerbes. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde.

    Schlendern Sie nun durch die Getreidegasse nach Westen zur Bürgerspitalgasse, wo die gotische Kirche Sankt Blasius direkt an die steil aufragende Felswand des Mönchsbergs schmiegt.

  2. 2. Bürgerspital und Kirche Sankt Blasius

    Bürgerspitalgasse 2, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie vor die ehrwürdigen Mauern des Bürgerspitals und der Kirche Sankt Blasius, die sich förmlich in den senkrecht aufragenden Konglomeratfelsen des Mönchsbergs hineinducken. Gestiftet im Jahr 1327 von Erzbischof Friedrich dem Dritten, diente dieses weitläufige Gebäudeensemble über ein halbes Jahrtausend hinweg als städtisches Hospital, Altersasyl und Armenhaus für die Salzburger Bevölkerung. Die schlichte gotische Hallenkirche schirmt das Areal sanft gegen den westlichen Stadtausgang ab.

    Blicken Sie auf die gotischen Maßwerkfenster und das steile Schindeldach der Blasiuskirche. Während die meisten Kirchen Salzburgs im siebzehnten Jahrhundert dem barocken Umbauwahn der Fürsterzbischöfe zum Opfer fielen, bewahrte Sankt Blasius ihr stilles, spätgotisches Gewand. In den schattigen Arkadenhöfen des Bürgerspitals findet sich heute das Salzburger Spielzeugmuseum, das historische Puppenstuben, mechanische Blecheisenbahnen und altes Holzspielzeug aus vier Jahrhunderten präsentiert.

    Die Nachbarschaft zur Felswand barg stets tödliche Gefahren: Am sechzehnten Juli 1669 lösten sich gewaltige Felsmassen aus der Mönchsbergwand und stürzten donnernd auf die darunterliegenden Häuser der Gstättengasse. Über zweihundert Menschen verloren damals ihr Leben. Daraufhin gründete Fürsterzbischof Guidobald von Thun die städtischen Bergputzer, die bis heute jeden Sommer an Seilen die Felswände abklopfen, um loses Gestein frühzeitig zu beseitigen. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben.

    Der Arkadenhof des Spitals mit seinen toskanischen Säulen strahlt eine vollkommene Ruhe aus. Wo früher kranke Dienstboten und verarmte Handwerker ihren Lebensabend verbrachten, lauscht man heute dem leisen Plätschern historischer Brunnen. Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis bürgerlicher Fürsorge und mittelalterlicher Sozialgeschichte mitten im Herzen der Stadt. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde.

    Gehen Sie nun wenige Schritte nach Norden zum Anton-Neumayr-Platz und betreten Sie den modernen Mönchsbergaufzug, der Sie in wenigen Sekunden auf die Panoramaterrasse befördert.

  3. 3. Mönchsberg-Terrasse und Museum der Moderne

    Mönchsberg 32, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie hinaus auf die weitläufige Aussichtsterrasse des Mönchsbergs und lassen Sie Ihren Blick über das atemberaubende Panorama der Salzburger Altstadt schweifen. Von dieser schwindelerregenden Höhe aus liegen Ihnen die Kuppeln des Doms, die gotischen Turmspitzen der Franziskanerkirche und das silberne Band der Salzach zu Füßen. Dahinter ragen die majestätischen Alpengipfel des Gaisbergs, des Untersbergs und des Tennen-Gebirges kühn in den mitteleuropäischen Himmel.

    Hinter Ihnen erhebt sich der puristische Bau des Museums der Moderne, der im Jahr 2004 nach Plänen des Münchner Architekturbüros Friedrich Hoff Zwink eröffnet wurde. Seine geradlinige Fassade aus hellem Untersberger Marmor fügt sich wie ein moderner Monolith in den Felsrücken ein. Im Inneren präsentieren lichtdurchflutete Galerien zeitgenössische Meisterwerke internationaler Künstler sowie Wechselausstellungen zur Fotografie des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts.

    An dieser exponierten Stelle stand seit 1890 das mondäne Café Restaurant Winkler, das in den Nachkriegsjahren durch sein glamouröses Spielcasino internationale Berühmtheit erlangte. Filmstars, Diplomaten und Festspielgäste dinierte hier über den Dächern der Stadt, während unten im Tal die barocken Melodien der Festspiele erklangen. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben.

    Der Mönchsberg verdankt seinen Namen den Mönchen des nahegelegenen Benediktinerstiftes Sankt Peter, die den Bergrücken seit dem frühen Mittelalter bewirtschafteten. Der Bergrücken besteht aus Nagelfluh, einem alpinen Sedimentgestein, das aus eiszeitlichem Kies und natürlichem Zement zusammengepresst wurde und den Fürsterzbischöfen als unerschöpfliches Baumaterial für Stadtmauern und Residenzbauten diente. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Folgen Sie nun dem aussichtsreichen Höhenweg nach Süden zur alten Bürgerwehr, wo historische Wehrtürme und Schießscharten den Kammweg säumen.

  4. 4. Bürgerwehr und Mönchsberg-Befestigung

    Mönchsberg 22, 5020 Salzburg, Austria

    Bestaunen Sie die wuchtigen Mauern und zylinderförmigen Wehrtürme der Salzburger Bürgerwehr, die sich wie eine uneinnehmbare Felsenburg quer über den schmalen Grat des Mönchsbergs zieht. Errichtet im späten fünfzehnten Jahrhundert unter Erzbischof Leonhard von Keutschach, bildete dieses Bollwerk das Rückgrat der westlichen Stadtverteidigung. Hier versahen die wehrhaften Bürger und Zunftmeister Salzburgs ihren Wachdienst, um die fürstliche Residenz vor überraschenden Angriffen aus dem bayerischen Raum zu schützen.

    Betrachten Sie die vier markanten runden Wehrtürme, die durch eine hohe zinnenbewehrte Wehrmauer miteinander verbunden sind. Jeder Turm besaß Geschützplattformen für schwere Hakenbüchsen und Kanonen, die das tieferliegende Tal der Riedenburg wirksam bestreichen konnten. Das Mauerwerk aus grob behauenem Nagelfluh-Konglomerat wirkt so trutzig, als sei es direkt aus dem gewachsenen Bergrücken herausgeschnitten worden.

    Während der gefürchteten Bauernkriege des Jahres 1525 spielte die Bürgerwehr eine kriegsentscheidende Rolle. Aufständische Knappen und Bauern belagerten wochenlang die Festung und versuchten, über den Mönchsberg vorzudringen. Doch die treuen fürstlichen Truppen hielten die Bürgerwehr verbissen besetzt, schnitten den Rebellen den Nachschub ab und verhinderten so den Fall der Hauptstadt. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Heute hat die kriegerische Vergangenheit friedlichen Naturgenüssen Platz gemacht: Entlang der alten Wehrgänge gedeihen seltene Hangwälder aus Buchen und Bergahorn, während kleine Aussichtskanzeln spektakuläre Tiefblicke auf die Festspielbezirke und die barocken Bürgergärten freigeben. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Setzen Sie Ihre Wanderung entlang des Panoramawegs fort und steigen Sie sanft hinauf zur Richterhöhe, von der aus die Festung Hohensalzburg in voller Pracht sichtbar wird.

  5. 5. Richterhöhe und Festungsblick

    Mönchsberg 15, 5020 Salzburg, Austria

    Erklimmen Sie die hölzerne Aussichtsplattform der Richterhöhe und genießen Sie einen der erhabensten Landschaftsausblicke in ganz Österreich. Von diesem südlichsten Felssporn des Mönchsbergs öffnet sich der Blick nach zwei Seiten: Im Süden schimmert der spiegelglatte Weiher von Schloss Leopoldskron vor der grandiosen Felskulisse des sagenumwobenen Untersbergs, während sich im Osten die gewaltige Festung Hohensalzburg wie eine uneinnehmbare Ritterkrone aufbaut.

    Seinen Namen verdankt dieser idyllische Platz dem Geologen und Alpinpionier Eduard Richter, der im neunzehnten Jahrhundert als Professor an der Universität Salzburg wirkte und die Gletscher der Ostalpen erforschte. Eine steinerne Gedenktafel erinnert an den verdienten Naturforscher, der diesen Ort wegen seiner einzigartigen geologischen Einblicke in die Entstehung des Salzburger Beckens über alles liebte.

    Unterhalb der Richterhöhe führt ein alter Pulverturm in die Tiefen des Felsens. In kriegerischen Zeiten wurde hier das leicht entzündliche Schwarzpulver der fürsterzbischöflichen Artillerie fernab der dicht besiedelten Altstadt gelagert. Wenn feindliche Reiterregimenter im Anmarsch waren, sicherten Scharfschützen von dieser Klippe aus die Zufahrtsstraßen durch das Leopoldskroner Moos. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    An klaren Tagen reicht der Blick weit über das bayerisch-österreichische Alpenvorland bis hin zum Watzmann-Massiv. Das Zusammenspiel aus hochalpiner Naturlandschaft und fürstlicher Kulturarchitektur inspirierte schon Dichter wie Stefan Zweig und Thomas Bernhard zu hymnischen Texten über ihre Salzburger Heimat. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Verlassen Sie die Höhe über den befestigten Serpentinenpfad abwärts und durchqueren Sie das historische Neutor in Richtung Hofstallgasse zum Festspielhaus.

  6. 6. Großes Festspielhaus und Felsenreitschule

    Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie auf das noble Pflaster der Hofstallgasse vor die monumentalen Portale des Großen Festspielhauses. Hier schlägt das weltberühmte Herz der Salzburger Festspiele, jenes 1920 von Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss begründeten Kulturfestivals von globalem Rang. Wo einst die fürsterzbischöflichen Prunkpferde in barocken Stallungen standen, schuf der visionäre Architekt Clemens Holzmeister ein Theatergebäude von vollendeter Monumentalität und unvergleichlicher Akustik.

    Betrachten Sie die kunstvollen Bronzetore und die lateinische Inschrift an der Fassade: Die heilige Kunst fordert begeisterte Herzen. Für den Bau dieses Opernhauses mussten im Jahr 1956 über fünfzigtausend Kubikmeter massiver Mönchsbergfelsen herausgesprengt werden, um die gigantische Bühne einzubauen, die zu den breitesten Opernbühnen der Welt zählt und Platz für monumentale Inszenierungen bietet.

    Unmittelbar daneben liegt die legendäre Felsenreitschule, deren sechsundneunzig Arkadenbalkone 1693 von Fischer von Erlach direkt aus der senkrechten Felswand gemeißelt wurden. Hier trainierten einst die fürstlichen Hofreiter bei prunkvollen Turnieren. Weltruhm erlangte die Felsenreitschule durch legendäre Inszenierungen von Herbert von Karajan und als weltbekannter Drehort des Filmklassikers The Sound of Music. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Zur Festspielzeit im Hochsommer verwandelt sich diese kurze Gasse in den elegantesten Laufsteg der Welt: Staatsoberhäupter, Filmstars und Musikliebhaber im festlichen Abendkleid oder Smoking strömen herbei, wenn die Wiener Philharmoniker unter den weltbesten Dirigenten ihre Opernpremieren zelebrieren. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Biegen Sie nach rechts um die Ecke zum weitläufigen Universitätsplatz ab, wo die monumentale Barockfassade der Kollegienkirche auf Sie wartet.

  7. 7. Universitätsplatz und Kollegienkirche

    Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie auf den quirligen Universitätsplatz und lassen Sie die monumentale weiße Schaufront der Kollegienkirche auf sich wirken. Dieser geniale Sakralbau gilt unter Architekturhistorikern als eines der vollkommensten Meisterwerke des europäischen Hochbarocks nördlich der Alpen. Entworfen von dem berühmten Hofarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach und 1707 geweiht, diente das Gotteshaus der alten Benediktineruniversität als geistliches und akademisches Zentrum.

    Bewundern Sie die geschwungene konvexe Hauptfassade, die von zwei schlanken, durchbrochenen Glockentürmen flankiert wird und von einer mächtigen Tambourkuppel bekrönt wird. Fischer von Erlach ließ sich von den kühnsten barocken Kirchen Roms inspirieren, passte den Bau jedoch genial an das feine Salzburger Stadtbild an. Im Inneren überrascht der völlig weiß gehaltene, stuckierte Raum durch eine überwältigende Lichtfülle und architektonische Reinheit.

    Vor den Treppenstufen der Kirche duftet es jeden Vormittag verführerisch: Hier findet seit über eineinhalb Jahrhunderten der traditionelle Salzburger Grünmarkt statt. An den hölzernen Marktständen bieten Bauern aus dem Flachgau und Tennengau frisches Holzofenbrot, würzigen Almkäse, geräucherten Speck und die beliebten warmen Brezen feil, während Studenten und Stammkunden gut gelaunt Neuigkeiten austauschen. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben.

    Nach der Säkularisation zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts verfiel die Kirche beinahe und wurde zwischenzeitlich als militärisches Heumagazin zweckentfremdet. Erst mit der Wiederbegründung der Salzburger Festspiele erlebte die Kollegienkirche ihre triumphale Auferstehung als sakraler Aufführungsort für zeitgenössische Musik und geistliche Dramen. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Verlassen Sie den Universitätsplatz durch eines der malerischen Durchhäuser nach Osten, um den historischen Alten Markt mit seinem barocken Brunnen zu betreten.

  8. 8. Alter Markt und Florianibrunnen

    Alter Markt, 5020 Salzburg, Austria

    Betreten Sie das vornehme Geviert des Alten Markts, der bereits im dreizehnten Jahrhundert als städtisches Handelszentrum angelegt wurde. Ringsum erheben sich stolze barocke Bürger- und Kaufmannshäuser mit ihren typischen Blendfassaden und zierlichen Grabendächern. Inmitten des Platzes plätschert der kunstvolle Florianibrunnen, dessen oktogonales Marmorbecken von einem schmiedeeisernen Gitter aus dem späten sechzehnten Jahrhundert umschlossen wird.

    Betrachten Sie die Figur des Heiligen Florian hoch oben auf der Marmorsäule des Brunnens, die 1734 von Franz de Paula Zürn geschaffen wurde. Als Patron gegen Feuersbrünste wacht er über die Altstadt. An der Ecke zum Kranzlmarkt fällt das schmalste Haus Salzburgs ins Auge: Mit einer Fassadenbreite von gerade einmal etwas mehr als einem Meter entstand es einst in einer Baulücke zwischen zwei stattlichen Patrizierhäusern.

    An der Westseite des Platzes lädt das traditionsreiche Café Tomaselli zum Verweilen ein, das älteste ununterbrochen betriebene Kaffeehaus Österreichs, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1700 zurückreichen. Hier saß schon Mozarts Witwe Constanze mit ihrem zweiten Ehemann Georg Nikolaus von Nissen, um an der ersten großen Biographie über das unsterbliche Musikgenie zu arbeiten. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Gegenüber liegt die historische Fürsterzbischöfliche Hofapotheke mit ihrer prachtvollen Rokoko-Einrichtung aus dem achtzehnten Jahrhundert. Das Ensemble aus gediegenem Kaffeehausflair, historischem Brunnengeplätscher und dem Duft von Melange und Apfelstrudel macht den Alten Markt zu einem Inbegriff mitteleuropäischer Lebensart. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Gehen Sie nur wenige Schritte weiter südlich durch den gewölbten Bogengang des Residenzgebäudes auf den weitläufigen Domplatz.

  9. 9. Salzburger Dom und Domplatz

    Domplatz 1, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie auf den majestätischen Domplatz und lassen Sie die monumentale frühbarocke Fassade des Salzburger Doms auf sich wirken. Aus strahlendem hellen Untersberger Marmor errichtet, markiert diese Bischofskirche den ersten frühbarocken Monumentalbau nördlich der Alpen. Nach dem verheerenden Dombrand von 1598 ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau die romanische Kathedrale kühn abreißen, woraufhin Santino Solari den heutigen Prachtdom errichtete, der 1628 feierlich geweiht wurde.

    Blicken Sie auf die vier überlebensgroßen Statuen vor den Portalen: Die Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie die Landespatrone Rupert und Virgil bewachen die Schwelle. Im Inneren überwältigt der gewaltige Raum durch seine lichte Weite, seine üppigen frühbarocken Stuckaturen und die einundsiebzig Meter hohe Vierungskuppel mit den meisterhaften Fresken von Donato Mascagni.

    Nahe dem Eingang steht das berühmte romanische Bronzetaufbecken aus dem frühen vierzehnten Jahrhundert, getragen von vier bronzenen Löwen. In diesem Taufbecken wurde am achtundzwanzigsten Januar 1756 der kleine Wolfgang Amadeus Mozart auf die Namen Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus getauft. Später wirkte Mozart hier als fürstlicher Hoforganist und schuf unsterbliche Messen für die Domchöre. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben.

    Jeden Sommer verwandelt sich der Domplatz in die berühmteste Freilichtbühne der Theaterwelt: Vor der monumentalen Domfassade wird seit 1920 traditionell Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel Jedermann aufgeführt. Wenn die markerschütternden Jedermann-Rufe von den Türmen und der Festung widerhallen, hält das Publikum gebannt den Atem an. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Verlassen Sie den Domplatz durch den südwestlichen Torbogen in den verträumten Bezirk von Sankt Peter, wo der uralte Klosterfriedhof auf Sie wartet.

  10. 10. Petersfriedhof und Stift Sankt Peter

    Sankt-Peter-Bezirk 1, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie durch das romanische Portal in den Petersfriedhof und lassen Sie sich von der unvergleichlichen mystischen Stimmung dieses Ortes verzaubern. Das Benediktinerstift Sankt Peter wurde um das Jahr 696 vom Heiligen Rupert gegründet und gilt als das älteste ununterbrochen bestehende Kloster im gesamten deutschen Sprachraum. Der Friedhof schmiegt sich malerisch an die düsteren Felswände des Mönchsbergs, wo uralte Grüfte und schmiedeeiserne Grabkreuze von Blumen überwuchert werden.

    Heben Sie den Blick zu den hoch in den Konglomeratfelsen gehauenen Höhlen: den sogenannten Katakomben. Entgegen früheren Legenden dienten sie nicht frühchristlichen Verfolgten als Zuflucht, sondern wurden im frühen Mittelalter von Einsiedlermönchen als Felsenkapellen und Meditationsräume in den Stein geschlagen. Über steile Stufen gelangt man zur Gertraudenkapelle und Maximuskapelle aus dem zwölften Jahrhundert.

    Auf diesem Friedhof ruhen bedeutende Persönlichkeiten der europäischen Geistesgeschichte: Mozarts geliebte Schwester Nannerl fand hier ihre letzte Ruhe, ebenso wie der berühmte Bildhauer Michael Haydn, der jüngere Bruder von Joseph Haydn. Die jahrhundertealten Familiengrüfte mit ihren zierlichen schmiedeeisernen Grabgittern zählen zu den kunstvollsten Schöpfungen der Salzburger Barockschmiede. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Gleich nebenan duftet es nach frisch gemahlenem Korn: Die historische Stiftsbäckerei nutzt seit dem zwölften Jahrhundert die Wasserkraft des unterirdischen Almkanals, um das Klostermehl für ihr berühmtes, holzofengebackenes Natursauerteigbrot zu mahlen, das bis heute nach Originalrezeptur gebacken wird. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Verlassen Sie den Petersfriedhof nach Osten und steigen Sie die gepflasterte Festungsgasse hinauf zum trutzigen Wahrzeichen über der Stadt.

  11. 11. Festung Hohensalzburg und Panoramahof

    Mönchsberg 34, 5020 Salzburg, Austria

    Schreiten Sie durch das gewaltige Burgtor und betreten Sie den inneren Schlosshof der Festung Hohensalzburg. Auf dem steil aufragenden Festungsberg thronend, ist diese wehrhafte Trutzburg mit über dreißigtausend Quadratmetern bebauter Fläche die größte vollständig erhaltene Burganlage ganz Mitteleuropas. Begonnen im Jahr 1077 durch Erzbischof Gebhard während des Investiturstreits, wurde die Festung im Laufe der Jahrhunderte von keinem einzigen Angreifer jemals gewaltsam erobert.

    Blicken Sie an den Mauern des Hohen Stocks empor, wo das Wappen von Erzbischof Leonhard von Keutschach prangt: eine weiße Rübe auf rotem Grund. Der Überlieferung nach war Keutschach von niederer Herkunft und wurde von seinem Vater mit einer Rübe beworfen, als er faul auf dem Feld saß. Als Fürsterzbischof ließ er sein Rübenwappen an achtundfünfzig Stellen der Festung einmeißeln, um seinen Stolz auf seine Herkunft zu demonstrieren.

    Im Inneren des Palas verbergen sich die prachtvollen Fürstenzimmer aus dem Jahr 1501. Der Goldene Saal und die Goldene Stube bestechen durch meisterhafte spätgotische Schnitzereien, vergoldete Zirbenholzdecken und einen weltberühmten bunten Kachelofen der Spätgotik, der als kostbarstes Zeugnis fürstlicher Wohnkultur in Europa gilt. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben. Besucher aus aller Welt schätzen die authentische Ausstrahlung und die geschichtsträchtige Aura dieses unverwechselbaren Bauwerks der Mozartstadt.

    Von der Aussichtsplattform des Reckturms reicht der Blick weit über das gesamte Salzburger Becken bis ins bayerische Chiemgau. Kein Bildband über Salzburg kommt ohne die stolze Silhouette dieser weißen Festung aus, die über den Dächern der Barockstadt wacht. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Steigen Sie nun auf der Ostseite der Festung über die historischen Stufen und Wehrgänge hinab zum altehrwürdigen Benediktinen-Frauenstift Nonnberg.

  12. 12. Stift Nonnberg und Gotische Hallenkirche

    Nonnberggasse 2, 5020 Salzburg, Austria

    Treten Sie auf den stillen Vorplatz von Stift Nonnberg und lauschen Sie dem feinen Wind, der vom Festungsberg herabstreicht. Dieses ehrwürdige Benediktinerinnen-Frauenstift wurde um das Jahr 714 von der Heiligen Erentrudis, einer Nichte des Heiligen Rupert, gegründet und ist das älteste ununterbrochen bestehende christliche Frauenkloster der Welt. Das wehrhafte Klosterensemble mit seinem markanten roten Zwiebelturm prägt die östliche Flanke des Festungsberges seit über dreizehn Jahrhunderten.

    Betreten Sie die spätgotische Hallenkirche Mariä Himmelfahrt und bewundern Sie das filigrane Netzrippengewölbe sowie den prachtvollen spätgotischen Flügelaltar. Unter dem Nonnenchor verbirgt sich ein unschätzbares Kunstjuwel: romanische Wandfresken aus der Mitte des zwölften Jahrhunderts, die Brustbilder von Heiligen und Engeln mit ausdrucksstarken Augen in leuchtenden Mineralfarben darstellen.

    Weltbekannt wurde Stift Nonnberg auch durch die Lebensgeschichte von Maria Augusta Kutschera, der späteren Baronin von Trapp. Sie lebte hier in den 1920er Jahren als Klosternovizin, bevor sie als Erzieherin zu den Trapp-Kindern geschickt wurde, was den weltberühmten Hollywood-Klassiker The Sound of Music inspirierte, dessen Anfangsszenen original vor diesen Klostermauern gedreht wurden. Die kunstvoll gearbeiteten Fassadendetails und historischen Mauerzüge ziehen Geschichtsinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen in ihren Bann. Generationen von Salzburger Bürgern haben diesen besonderen Ort geprägt und seine faszinierende Geschichte lebendig an die nächste Generation weitergegeben.

    Wer frühmorgens um Viertel vor sieben die Kirche betritt, erlebt einen Moment vollkommener zeitloser Einkehr: Hinter dem schmiedeeisernen Gitter des Chors stimmen die Nonnen ihre lateinischen gregorianischen Choräle an, deren glasklare Harmonien seit über einem Jahrtausend Tag für Tag die alte Klosterkirche erfüllen. Ein aufmerksamer Rundgang durch diese geschichtsträchtigen Gassen offenbart, wie meisterhaft Salzburgs reiches Erbe über Jahrhunderte bewahrt wurde. In den umliegenden Straßen und Gassen spürt man auf Schritt und Tritt die lebendige Verbindung von barocker Tradition und weltoffener Gegenwart.

    Hier, hoch über den Dächern des Nonntals, schließt unser erster großer Rundgang: Lassen Sie den Blick über das Salzachtal schweifen und genießen Sie den zeitlosen Zauber der weltberühmten Mozartstadt Salzburg!